UMT United Mobility Technology AG – Bezugsangebot

UMT United Mobility Technology AG

München

Bezugsangebot an die Aktionäre der

UMT United Mobility Technology AG

München

ISIN: DE000A2YN702

zum Bezug von Wandelschuldverschreibungen

der Wandelanleihe 2024/​2027

ISIN: DE000A3829V2

Die ordentliche Hauptversammlung der UMT United Mobility Technology AG, München („Gesellschaft“ oder „Emittentin“), vom 5. Dezember 2023 hat den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 4. Dezember 2028 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen lautende Wandelanleihen im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 10.000.000,00 zu begeben und die Wandelschuldverschreibungen mit Wandlungsrechten auszustatten, die den Erwerber nach näherer Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 5. Dezember 2023 und der Anleihebedingungen berechtigen, Aktien der Gesellschaft zu beziehen. Die Wandlungsrechte dürfen sich auf auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu EUR 2.116.343,00 beziehen („Ermächtigung“).

Unter teilweiser Ausnutzung der vorstehenden Ermächtigung hat der Vorstand am 8. Juli 2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, eine Wandelanleihe („Wandelanleihe 2024/​2027“) im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 960.000,00, eingeteilt in bis zu 960.000 unter sich gleichberechtigte, auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von jeweils EUR 1,00 zu begeben („Schuldverschreibungen“). Jede Schuldverschreibung kann in auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie gewandelt werden.

Die Schuldverschreibungen werden den Aktionären der Gesellschaft zum Bezugspreis in Höhe des Ausgabebetrags von 100% des jeweiligen Nennbetrags, entsprechend einem Betrag von EUR 1,00 je Schuldverschreibung („Bezugspreis“), zur Zeichnung angeboten.

Den Aktionären wird das gesetzliche Bezugsrecht (§§ 221 Abs. 4, 186 AktG) in der Weise gewährt, dass die BankM AG, Baseler Straße 10, 60329 Frankfurt am Main („BankM“ oder „Bezugsstelle“) zur Zeichnung und Übernahme der Schuldverschreibungen mit der Verpflichtung zugelassen ist, die Schuldverschreibungen den Aktionären der Gesellschaft im Verhältnis 11:2 (d. h. 11 Aktien berechtigen zum Bezug von 2 Schuldverschreibungen) zu einem Ausgabebetrag von 100 % des Nennbetrages von EUR 1,00 zum Bezug anzubieten und entsprechend der Ausübung von Bezugsrechten zu übertragen. Zur Herstellung eines glatten Bezugsverhältnisses hat ein Aktionär auf sein Bezugsrecht aus einer entsprechenden Anzahl von 10.856 Aktien vorab verzichtet. Die Gesellschaft räumt den Aktionären eine Überbezugsmöglichkeit auf nicht bezogene Schuldverschreibungen ein.

Bezugsangebot

Wir machen hiermit unseren Aktionären das folgende Bezugsangebot bekannt:

Die Aktionäre werden aufgefordert, ihr Bezugsrecht auf die Schuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 960.000,00 eingeteilt in bis zu 960.000 Schuldverschreibungen mit einem jeweiligen Nennbetrag von EUR 1,00 zur Vermeidung eines Ausschlusses von der Ausübung des Bezugsrechts in der Zeit

vom 17. Juli 2024 bis zum 31. Juli 2024 jeweils einschließlich

über ihre Depotbank bei der Quirin Privatbank AG, Kurfürstendamm 119, 10711 Berlin als Abwicklungsstelle („Abwicklungsstelle“), während der üblichen Geschäftszeiten auszuüben. Nicht fristgemäß ausgeübte Bezugsrechte verfallen ersatz- und entschädigungslos.

Zur Ausübung des Bezugsrechts bitten wir unsere Aktionäre, ihrer Depotbank eine entsprechende Weisung unter Verwendung der über die Depotbanken zur Verfügung gestellten Bezugserklärung zu erteilen. Die Depotbanken werden gebeten, die Zeichnungen der Aktionäre gesammelt spätestens bis zum Ablauf der Bezugsfrist bei der BankM aufzugeben und den Bezugspreis je Schuldverschreibung ebenfalls bis spätestens zum Ablauf der Bezugsfrist auf folgendes Konto der Abwicklungsstelle zu zahlen:

Kontobezeichnung: UMT United Mobility Technology AG
Bank: Quirin Privatbank AG
IBAN: DE55101106005990868602
BIC: QUBKDEBBXXX
Verwendungszweck: UMT United Mobility Technology AG WA 2024/​2027

Für 11 bestehende Aktien können entsprechend dem Bezugsverhältnis von 11 zu 2 zwei Schuldverschreibungen im Nennbetrag von je EUR 1,00 zum Bezugspreis von 100 % des Nennbetrages und somit EUR 1,00 je Schuldverschreibung bezogen werden.

Für den Bezug wird die übliche Bankprovision berechnet. Entscheidend für die Einhaltung der Bezugsfrist ist jeweils der Eingang der Bezugserklärung sowie des Bezugspreises bei der Abwicklungsstelle.

Die Bezugsrechte (ISIN DE000A3829W0) werden von den Aktienbeständen im Umfang des bestehenden Bezugsrechts abgetrennt. Sie werden den Depotbanken der Aktionäre am 17. Juli 2024 durch die Clearstream Banking AG eingebucht. Maßgeblich für die Ermittlung der den Aktionären jeweils zustehenden Bezugsrechte ist deren jeweiliger Depotbestand an Aktien bei Ablauf des 16. Juli 2024 (Record Date). Dieser Depotbestand bildet – auf Grundlage eines Zeitraums von zwei Handelstagen für die depotmäßige Abwicklung von Aktienübertragungen – die Aktionärsstellung zum Ablauf des 12. Juli 2024 ab. Vom 15. Juli 2024 an werden die bestehenden Aktien der Gesellschaft „ex Bezugsrecht“ notiert.

Ein börslicher Bezugsrechtshandel für die Bezugsrechte ist nicht vorgesehen. Auch ein Ausgleich von Bezugsrechten unter den Altaktionären wird weder von der Gesellschaft noch von der Abwicklungsstelle noch von der Bezugsstelle vermittelt. Nicht ausgeübte Bezugsrechte werden nach Ablauf der Bezugsfrist wertlos ausgebucht. Ein Ausgleich für nicht ausgeübte Bezugsrechte findet nicht statt. Soweit das festgelegte Bezugsverhältnis zu Bezugsrechten auf Bruchteile von Schuldverschreibungen führt, besteht hinsichtlich der entstehenden Spitzenbeträge kein Anspruch auf Lieferung von Schuldverschreibungen oder Barausgleich. Es können jeweils nur zwei Schuldverschreibungen im Nennwert von je EUR 1,00 zum Bezugspreis von 100 % (entsprechend EUR 1,00) oder ein Vielfaches davon bezogen werden.

Als Bezugsrechtsnachweis für die Schuldverschreibungen gelten die Bezugsrechte (ISIN DE000A3829W0). Diese sind spätestens mit Ablauf der Bezugsfrist auf das bei der Clearstream Banking geführte Konto 1107 der Abwicklungsstelle zu übertragen.

Bezugserklärungen können nur berücksichtigt werden, wenn bis zu diesem Zeitpunkt auch der Bezugspreis auf dem Konto der Abwicklungsstelle gutgeschrieben ist.

Überbezug

Jeder Aktionär kann (bereits bei Ausübung des Bezugsrechts) verbindliche Kaufaufträge für weitere Schuldverschreibungen abgeben („Überbezug“).

Soweit es wegen hoher Nachfrage im Rahmen des Überbezugs nicht möglich sein sollte, allen Aktionären sämtliche von ihnen zum Überbezug angemeldeten Schuldverschreibungen zuzuteilen, werden Angebote zum Erwerb von Schuldverschreibungen im Rahmen des Überbezugs im Verhältnis aller für den Überbezug zur Verfügung stehender Schuldverschreibungen zu allen zum Überbezug angemeldeten Schuldverschreibungen zugeteilt. Soweit die Zuteilung von Schuldverschreibungen aufgrund einer Ausübung des Überbezugsrechts durch mehrere Aktionäre zu einer Zuteilung von Bruchteilen von Schuldverschreibungen führen würde, werden die rechnerischen Bruchteile auf eine volle Zahl abgerundet. Die Aktionäre haben hinsichtlich der entstehenden Bruchteile keinen Anspruch auf Lieferung von Schuldverschreibungen, sondern erhalten lediglich den für die Bruchteile gezahlten Betrag erstattet. Der Preis für die im Rahmen des Überbezugs zu erwerbenden Schuldverschreibungen entspricht dem Bezugspreis und beträgt damit ebenfalls EUR 1,00 je Schuldverschreibung. Sollten alle Inhaber von Bezugsrechten ihr Bezugsrecht ausüben und im Rahmen der Ausübung keine Bezugsrechtsspitzen entstehen, kann ein Überbezug nicht gewährt werden. Ein Überbezug ist nur bezüglich ganzer Schuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von jeweils EUR 1,00 möglich.

Aktionäre können Kaufaufträge im Rahmen des Überbezugs für weitere Schuldverschreibungen innerhalb der oben genannten Bezugsfrist über ihre Depotbank aufgeben. Die Aktionäre werden gebeten, dafür das von den Depotbanken zur Verfügung gestellte Auftragsformular zu verwenden. Verbindliche Kaufaufträge für Schuldverschreibungen im Rahmen des Überbezugs werden nur berücksichtigt, wenn die Überbezugserklärung sowie der entsprechende Erwerbspreis bis spätestens zum letzten Tag der Bezugsfrist, also bis zum 31. Juli 2024, bei der Abwicklungsstelle eingegangen sind.

Privatplatzierung

Schuldverschreibungen, die nicht im Rahmen der Ausübung des Bezugsrechts und des Überbezugs von Aktionären bezogen werden, können von der Gesellschaft im Rahmen einer Privatplatzierung mindestens zum Bezugspreis zur Zeichnung angeboten werden.

Keine Zulassung zum regulierten Markt, jedoch Einbeziehung in den Freiverkehr beabsichtigt

Die Gesellschaft beabsichtigt keine Zulassung der Schuldverschreibungen zu einem regulierten Markt. Jedoch beabsichtigt die Gesellschaft eine Einbeziehung der Schuldverschreibungen in den Freiverkehr einer Regionalbörse.

Keine Veröffentlichung eines Wertpapierprospekts; wichtige Hinweise

Das Bezugsangebot wird in Form eines gemäß § 3 Nr. 2 WpPG prospektfreien Angebots in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Die Gesellschaft wird daher keinen Wertpapierprospekt in Bezug auf das Bezugsangebot erstellen und veröffentlichen. Ein solcher Wertpapierprospekt steht daher auch nicht als Informationsgrundlage für den Bezug oder den Erwerb von Schuldverschreibungen zur Verfügung. Für die Schuldverschreibungen wurde ein Basisinformationsblatt nach der Verordnung (EU) Nr. 1286/​2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. November 2014 über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte auf der Webseite der Emittentin https:/​/​umt.ag/​ im Bereich Investor Relations unter der Rubrik „Wandelanleihe 2024/​2027“ veröffentlicht. Den Aktionären wird empfohlen, sich vor Ausübung von Bezugsrechten umfassend zu informieren und neben dem Basisinformationsblatt beispielsweise die Veröffentlichungen der Gesellschaft, insbesondere die Jahresabschlüsse, die Zwischenabschlüsse und Ad-hoc-/​Presse-Mitteilungen, die auf der Internetseite der Gesellschaft unter https:/​/​umt.ag/​ im Bereich Investor Relations abrufbar sind, aufmerksam zu lesen.

Den bezugsberechtigten Aktionären wird darüber hinaus empfohlen, gegebenenfalls unabhängigen Rat einzuholen, um eine fachkundige Beurteilung des Bezugsangebots zu erhalten.

Wesentliche Ausstattungsmerkmale der Wandelanleihe 2024/​2027

Für die Schuldverschreibungen (ISIN DE000A3829V2), die aufgrund dieses Bezugsangebots von den Aktionären bezogen werden können, sind die Wandelanleihebedingungen der Wandelanleihe 2024/​2027 maßgebend, die bei der UMT United Mobility Technology AG, Brienner Straße 7, 80333 München, erhältlich sind sowie im Internet unter https:/​/​umt.ag/​investor-relations/​ im Bereich Investor Relations unter der Rubrik „Wandelanleihe 2024/​2027“ eingesehen und heruntergeladen werden können. Im Wesentlichen sind die Wandelanleihe und die aus ihr hervorgehenden Schuldverschreibungen wie folgt ausgestattet:

Einteilung
Die 7,00 % Wandelanleihe 2024/​2027 der UMT United Mobility Technology AG im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 960.000,00 ist eingeteilt in bis zu 960.000 unter sich gleichberechtigte, auf den Inhaber lautende Schuldverschreibungen im Nennbetrag von jeweils EUR 1,00.

Verbriefung
Die Schuldverschreibungen werden für die gesamte Laufzeit durch eine oder mehrere Globalurkunden ohne Zinsscheine verbrieft, die bei der Clearstream Banking AG, Eschborn, zur Girosammelverwahrung hinterlegt wird. Die Anleihegläubiger erhalten eine Gutschrift auf das Wertpapierkonto ihrer Depotbank. Effektive Urkunden, die einzelne Schuldverschreibungen und/​oder Zinsscheine verbriefen, werden nicht ausgegeben.

Laufzeit
Die Laufzeit der Wandelanleihe beginnt am 5. August 2024. Der Rückzahlungstag ist der 5. August 2027 („Rückzahlungstag“). Die Schuldverschreibungen werden am Rückzahlungstag zu ihrem Nennbetrag zuzüglich auf den Nennbetrag bis zum Rückzahlungstag (ausschließlich) aufgelaufener Zinsen zurückgezahlt, sofern sie nicht vorher gekündigt, gewandelt oder rückerworben worden sind.

Ausgabebetrag
Der Ausgabebetrag je Schuldverschreibung beträgt 100 % und somit EUR 1,00 je Schuldverschreibung.

Verzinsung
Die Schuldverschreibungen werden ab dem 5. August 2024 (einschließlich) („Emissionstag“) mit jährlich 7,00 % auf ihren ausstehenden Nennbetrag verzinst. Die Zinsen sind in einer Summe am Rückzahlungstag fällig und zahlbar, sofern und soweit die Schuldverschreibungen nicht vorher gekündigt, gewandelt oder rückerworben worden sind.

Im Falle der Ausübung des Wandlungsrechts durch Anleger oder der Wandlungspflicht durch die Emittentin entfällt der Zinszahlungsanspruch.

Wandlungsrecht
Jeder Anleihegläubiger hat das unentziehbare Recht, jederzeit während eines der in den Anleihebedingungen bestimmten Ausübungszeiträume jede Schuldverschreibung ganz, nicht jedoch teilweise, in auf den Inhaber lautende Stückaktien der Emittentin mit einem zum Emissionstag auf eine Aktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals der Emittentin von EUR 1,00 zu wandeln. Das Wandlungsrecht kann nur in Einheiten von mindestens 100 Schuldverschreibungen ausgeübt werden, es sei denn, die Gesamtzahl der einem Anleihegläubiger zustehenden Schuldverschreibungen ist geringer als diese Anzahl. In letzterem Fall muss das Wandlungsrecht hinsichtlich aller dem Anleihegläubiger zustehenden Schuldverschreibungen gemeinsam ausgeübt werden.

Ausübungszeiträume für das Wandlungsrecht
Das Wandlungsrecht kann durch einen Anleihegläubiger jeweils vom 17. November bis 30. November (beide Tage einschließlich), erstmals vom 17. November 2024 bis einschließlich 30. November 2024 und letztmals vom 17. November 2026 bis einschließlich 30. November 2026), sowie vom 18. August bis 31. August (beide Tage einschließlich), erstmals vom 18. August 2025 bis einschließlich 31. August 2025 und letztmals vom 18. August 2026 bis einschließlich 31. August 2026 (jeweils ein „Ausübungszeitraum“) ausgeübt werden. Ist der letzte Tag eines Ausübungszeitraums kein Bankarbeitstag, so endet der Ausübungszeitraum an dem Bankarbeitstag, der diesem Tag unmittelbar vorangeht. Fällt der letzte Tag eines Ausübungszeitraums in einen Nichtausübungszeitraum, so endet der jeweilige Ausübungszeitraum am letzten Bankarbeitstag vor dem Beginn des betreffenden Nichtausübungszeitraums.

Wandlungspflicht
Die Emittentin kann unter bestimmten, in den Anleihebedingungen festgelegten Bedingungen von den Anlegern verlangen, dass die Anleger jede Schuldverschreibungen in auf den Inhaber lautende Stückaktien der Emittentin mit einem zum Emissionstag auf eine Aktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals der Emittentin von EUR 1,00 wandeln. Die nur teilweise Ausübung des Pflichtwandlungsrechts durch die Emittentin ist ausgeschlossen.

Wandlungspreis, Wandlungsverhältnis
Der Wandlungspreis je Aktie beträgt, vorbehaltlich einer Anpassung gemäß den Anleihebedingungen, EUR 1,00.

Nach dem Wandlungsverhältnis bestimmt sich, wie viele Aktien ein Anleihegläubiger bei der Ausübung des Wandlungsrechts für eine Schuldverschreibung erhält. Das Wandlungsverhältnis berechnet sich aus der Division des Nennbetrags einer Schuldverschreibung durch den am Ausübungstag geltenden Wandlungspreis; das anfängliche Wandlungsverhältnis beträgt 1: 1, d. h. der Anleihegläubiger erhält, vorbehaltlich einer Anpassung des Wandlungspreises oder des Wandlungsverhältnisses, im Falle der wirksamen Ausübung des Wandlungsrechts für jede Schuldverschreibung eine (1) auf den Inhaber lautende Stückaktien der Emittentin.

Nach Ausübung des Wandlungsrechts werden ausschließlich ganze Aktien geliefert. Ein Anspruch auf Lieferung von Bruchteilen von Aktien besteht nicht. Ein Ausgleich in Geld für Bruchteile findet nicht statt.

Bei künftigen Kapitalmaßnahmen der Emittentin können sich das Wandlungsverhältnis und der Wandlungspreis aufgrund der in den Anleihebedingungen enthaltenen Anpassungsregelungen gegebenenfalls ändern.

Aktien, die aufgrund der Wandlung ausgegeben werden, sind ab Beginn des Geschäftsjahres der Emittentin, in dem die Aktien ausgegeben werden, für dieses und alle folgenden Geschäftsjahre der Emittentin dividendenberechtigt (sofern Dividenden gezahlt werden).

Die Aktien werden nach Ausübung des Wandlungsrechts aus einem bedingten Kapital der Emittentin stammen.

Kündigungsrechte, vorzeitige Rückzahlung
Ein Recht zur ordentlichen Kündigung der Wandelanleihe steht den Anleihegläubigern nicht zu. Die Anleihegläubiger sind jedoch u. a. berechtigt, die Wandelanleihe fristlos zu kündigen, wenn die Emittentin mit einem Betrag, der nach den Anleihebedingungen fällig ist, länger als 30 Tage im Verzug ist. Tritt ein solcher vorzeitiger Kündigungsgrund ein, hat jeder Gläubiger das Recht, seine Schuldverschreibungen nach näherer Maßgabe der Anleihebedingungen einzeln oder vollständig zu kündigen und die Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen durch die Emittentin zum Nennbetrag zuzüglich der bis zum Ablauf des Tags vor dem Tag der tatsächlichen Rückzahlung auf den Nennbetrag aufgelaufenen Zinsen zu verlangen.

Änderung der Anleihebedingungen durch Beschluss der Anleihegläubiger
Die Anleihegläubiger können nach Maßgabe der §§ 5 ff. des Gesetzes über Schuldverschreibungen aus Gesamtemissionen („SchVG„) in seiner jeweils gültigen Fassung durch Mehrheitsbeschluss Änderungen der Anleihebedingungen zustimmen und zur Wahrnehmung ihrer Rechte einen gemeinsamen Vertreter für alle Anleihegläubiger bestellen. Die Anleihegläubiger entscheiden grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der an der Abstimmung teilnehmenden Stimmrechte. Beschlüsse durch die der wesentliche Inhalt der Anleihebedingungen geändert wird, insbesondere in den Fällen des § 5 Absatz 3 Nr. 1 bis 9 SchVG, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit einer Mehrheit von mindestens 75 Prozent der an der Abstimmung teilnehmenden Stimmrechte.

Die Möglichkeit von Beschlüssen der Anleihegläubiger besteht nicht in den folgenden Fällen: (i) eine Veränderung der Fälligkeit der Hauptforderung aus den Schuldverschreibungen auf einen Tag vor dem Rückzahlungstag, (ii) eine Veränderung der Fälligkeit der Zinsen auf einen Tag vor dem Rückzahlungstag, (iii) eine Erhöhung des Zinssatzes und (iv) eine Änderung der Währung der Schuldverschreibungen.

Wichtige Hinweise

Die Lieferung der Schuldverschreibungen erfolgt nicht vor dem 5. August 2024.

Die Gesellschaft und die BankM sind berechtigt, das Bezugsangebot jederzeit auch noch nach Ablauf der Bezugsfrist und bis zur Lieferung der Schuldverschreibungen zu beenden, wenn die Ausgabe der Schuldverschreibungen aus rechtlichen Gründen unzulässig oder unmöglich ist oder wenn Vorstand und Aufsichtsrat zu der Einschätzung kommen, dass die Durchführung des Bezugsangebots nicht mehr im Interesse der Gesellschaft liegt. Ferner ist die BankM unter bestimmten Voraussetzungen berechtigt, vom Mandatsvertrag zurückzutreten. Zu diesen Umständen zählen unter anderem wesentliche nachteilige Veränderungen der geschäftlichen oder finanziellen Bedingungen der Gesellschaft, wesentliche Beschränkungen des Wertpapierhandels oder der Bankgeschäfte, der Ausbruch oder die Eskalation von Feindseligkeiten oder Krieg oder das Auftreten von Terrorakten oder anderen Katastrophen oder Krisen, die wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die Finanzmärkte in Deutschland, dem Vereinigten Königreich oder den Vereinigten Staaten haben.

Im Fall der Beendigung des Bezugsangebots verfallen das Bezugsrecht und das Angebot zum Erwerb der Schuldverschreibungen. Eine Beendigung gilt auch hinsichtlich bereits ausgeübter Bezugsrechte. Es erfolgt eine Rückabwicklung der Bezugsanmeldungen. Anleger, die infolge des Erwerbs und/​oder der Ausübung ihrer Bezugsrechte Kosten hatten, würden in diesem Fall einen Verlust erleiden.

Sollten vor Einbuchung der Schuldverschreibungen in die Depots der jeweiligen Erwerber bereits Leerverkäufe erfolgt sein, trägt allein der Verkäufer das Risiko, seine durch einen Leerverkauf eingegangenen Verpflichtungen durch nicht rechtzeitige Lieferung von Schuldverschreibungen nicht erfüllen zu können.

Die Annahme dieses Angebots außerhalb der Bundesrepublik Deutschland kann Beschränkungen unterliegen. Personen, die das Angebot außerhalb der Bundesrepublik Deutschland annehmen wollen, werden aufgefordert, sich über außerhalb der Bundesrepublik Deutschland bestehende Beschränkungen zu informieren.

Die Schuldverschreibungen und die entsprechenden Bezugsrechte sind und werden insbesondere weder nach den Vorschriften des United States Securities Act of 1933 noch bei den Wertpapieraufsichtsbehörden von Einzelstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika registriert. Sie werden demzufolge dort weder öffentlich angeboten noch verkauft noch direkt oder indirekt dorthin geliefert. Das Wandlungsrecht ist für Anleihegläubiger ausgeschlossen, die im Sinne der aufgrund des U.S. Securities Act von 1933 ergangenen Regulation S innerhalb der Vereinigten Staaten ansässig sind.

 

München, im Juli 2024

UMT United Mobility Technology AG

Der Vorstand

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