Sonntag, 14.08.2022

A.S. Création Tapeten AG – Ordentliche Hauptversammlung 2022

A.S. Création Tapeten AG

Gummersbach

ISIN DE000A1TNNN5

Überblick über die Tagesordnung

 
1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der A.S. Création Tapeten AG zum 31.
Dezember 2021, des gebilligten Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021, der Lageberichte
für die A.S. Création Tapeten AG und den Konzern mit dem erläuternden Bericht zu den
Angaben nach §§ 289a und 315a HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrats und des gesonderten
nichtfinanziellen Berichts

2.

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

3.

Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2021

4.

Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2021

5.

Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2022

6.

Beschlussfassung über die Billigung des Vergütungsberichts für das Geschäftsjahr 2021

Verbindlicher Charakter der Abstimmungen (Angaben gemäß Tabelle 3 EU-DVO)

Die vorgesehenen Abstimmungen über die bekanntgemachten Beschluss- bzw. Wahlvorschläge
zu den Tagesordnungspunkten 2 bis 5 haben verbindlichen Charakter, der Beschlussvorschlag
zu Tagesordnungspunkt 6 hat einen empfehlenden Charakter. In Bezug auf den Beschlussvorschlag
zu Tagesordnungspunkt 6 ist zudem zu beachten, dass der Beschluss der Hauptversammlung
auch im Falle der Nicht-Billigung weder Rechte noch Pflichten begründet. Die Aktionäre
können bei sämtlichen Abstimmungen jeweils mit „Ja“ (Befürwortung) oder „Nein“ (Ablehnung)
abstimmen, sowie sich der Stimme enthalten (Stimmenthaltung).

Wir laden hiermit unsere Aktionärinnen und Aktionäre zur

ordentlichen Hauptversammlung 2022

am Dienstag, 17. Mai 2022, 10:00 Uhr (MESZ), ein.

Diese Hauptversammlung wird gemäß § 1 Abs. 2 des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-,
Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der
Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in seiner aktuellen Fassung ohne physische Präsenz
der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten stattfinden.

Die Hauptversammlung wird für Aktionäre der A.S. Création Tapeten AG, die am Tag der
Hauptversammlung im Aktienregister eingetragen und angemeldet sind, für die gesamte
Dauer der Veranstaltung in Bild und Ton live über das Aktionärsportal übertragen.
Die Ausübung von Aktionärsrechten, insbesondere die Stimmrechtsausübung setzt eine
frist- und formgemäße Anmeldung voraus und erfolgt ausschließlich im Wege der (elektronischen)
Briefwahl.

Die Übertragung erfolgt in einem passwortgeschützten Aktionärsportal, welches über
folgende Internetseite erreicht werden kann:

http:/​/​www.as-creation.de/​hv2022

Ort der Hauptversammlung im Sinne des Aktiengesetzes ist der Sitz der Gesellschaft,
Südstraße 47, 51645 Gummersbach.

Tagesordnung

 
1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der A.S. Création Tapeten AG zum 31.
Dezember 2021, des gebilligten Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021, der Lageberichte
für die A.S. Création Tapeten AG und den Konzern mit dem erläuternden Bericht zu den
Angaben nach §§ 289a und 315a HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrats und des gesonderten
nichtfinanziellen Berichts.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss
bereits gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt. Die unter diesem Tagesordnungspunkt
genannten Unterlagen sind der Hauptversammlung vorzulegen, ohne dass es einer Beschlussfassung
bedarf.

2.

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss der A.S. Création Tapeten
AG ausgewiesenen Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von 2.480.715,90 €
zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,90 € je Stückaktie zu verwenden. bei
2.756.351 dividendenberechtigten Stückaktien entspricht das einer Ausschüttung in
Höhe von 2.480.715,90 €

Der Gewinnverwendungsvorschlag berücksichtigt die 3.649 zum Zeitpunkt des Vorschlags
von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Aktien, die gemäß § 71b AktG nicht dividendenberechtigt
sind. Bis zur Hauptversammlung kann sich durch den Erwerb und die Einziehung sowie
die Veräußerung eigener Aktien die Zahl der dividendenberechtigten Aktien vermindern
oder erhöhen. In diesem Fall wird bei unveränderter Ausschüttung von 0,90 € je dividendenberechtigter
Stückaktie der Hauptversammlung ein entsprechende angepasster Beschlussvorschlag über
die Gewinnverwendung unterbreitet werden.

Der Anspruch der Aktionäre auf ihre Dividende ist am dritten auf den Hauptversammlungsbeschluss
folgenden Bankarbeitstag fällig (§ 58 Absatz 4 Satz 2 AktG).

3.

Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2021

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Entlastung zu beschließen.

4.

Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2021

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Entlastung zu beschließen.

5.

Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2022

Gestützt auf die Empfehlung des Prüfungsausschusses schlägt der Aufsichtsrat vor,
die Rödl & Partner GmbH, Köln, zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprüfer
für das Geschäftsjahr 2022 zu wählen.

Sowohl die Empfehlung des Prüfungsausschusses an den Aufsichtsrat als auch der Vorschlag
des Aufsichtsrats sind frei von einer ungebührlichen Einflussnahme durch Dritte. Auch
bestanden gemäß der EU-Abschlussprüferverordnung keine Regelungen, die die Auswahlmöglichkeiten
im Hinblick auf die Auswahl eines bestimmten Abschlussprüfers oder einer bestimmten
Prüfungsgesellschaft für die Durchführung der Abschlussprüfung beschränkt hätten.

6.

Beschlussfassung über die Billigung des Vergütungsberichts für das Geschäftsjahr 2021

In diesem Jahr wurde erstmals ein Vergütungsbericht der Gesellschaft nach Maßgabe
von § 162 AktG erstellt und durch den Abschlussprüfer geprüft. Dieser Vergütungsbericht
betrifft das Geschäftsjahr 2021.

Aufsichtsrat und Vorstand legen der Hauptversammlung gemäß § 120a AktG den in den
nachstehenden Angaben zu Tagesordnungspunkt 6 wiedergegebenen, gemäß § 162 AktG für
das Geschäftsjahr 2021 erstellten und von dem Abschlussprüfer Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
Köln, gemäß § 162 Abs. 3 Aktengesetz geprüften sowie mit dem Prüfungsvermerk versehenen
Vergütungsbericht der A.S. Création Tapeten AG vor.

Den Vergütungsbericht der A.S. Création Tapeten AG für das Geschäftsjahr 2021 nebst
dem Vermerk über dessen Prüfung durch den Abschlussprüfer finden Sie als Anlage zu
dieser Einladung und unter

https:/​/​www.as-creation.de/​investor-relations/​corporate-governance/​verguetungsbericht.html

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen, den nach § 162 AktG erstellten und geprüften Vergütungsbericht
der A.S. Création Tapeten AG für das Geschäftsjahr 2021 zu billigen.

Weitere Informationen zur Einberufung und Durchführung der Hauptversammlung

 
I.

Durchführung einer virtuellen Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre
und ihrer Bevollmächtigten

Die COVID-19-Pandemie hat weiterhin weltweit erhebliche Auswirkungen auf das Privat-
und Wirtschaftsleben. Vor dem Hintergrund der Pandemie hat der Gesetzgeber im Frühjahr
2020 das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz-
und Strafverfahrensrecht erlassen. Teil dieses Artikelgesetzes ist das Gesetz über
Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht
zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie (nachfolgend in der aktuell
geltenden Fassung „COVID-19 Gesetz“ bezeichnet). § 1 Abs. 2 COVID-19 Gesetz in seiner aktuellen Fassung gestattet u.a.
Aktiengesellschaften, wie der A.S. Création Tapeten AG, die Durchführung einer ordentlichen
Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten
als virtuelle Hauptversammlung. Der Anwendungszeitraum der Regelungen für die Einberufung
und Durchführung virtueller Hauptversammlungen wurde 2021 bis zum 31. August 2022
verlängert.

Nach Prüfung und Abwägung der Risiken und Interessenlagen und zum Schutze der Aktionäre,
Organe und der Belegschaft der A.S. Création Tapeten AG findet die diesjährige Hauptversammlung
auf Basis eines entsprechenden Beschlusses des Vorstands unter Zustimmung des Aufsichtsrats
unter Anwendung der Regelungen des COVID-19 Gesetzes als virtuelle Hauptversammlung
statt.

Die Rechte der Aktionäre zur Teilnahme, Stimmrechtsausübung, Vertretung, zu den Fragerechten
und zum Widerspruch ergeben sich insoweit aus § 1 COVID-19 Gesetz sowie den allgemeinen
Regelungen zur Einladung und Durchführung der Hauptversammlung einer börsennotierten
Aktiengesellschaft und der Satzung der Gesellschaft, soweit nicht § 1 COVID-19 Gesetz
Abweichendes regelt und von diesen Regelungen Gebrauch gemacht wird.

Ordnungsgemäß zur Hauptversammlung angemeldete Aktionäre oder ihre Bevollmächtigten
haben die Möglichkeit, die gesamte Hauptversammlung mittels elektronischer Zuschaltung
live in Bild und Ton über das passwortgeschützte Aktionärsportal zu verfolgen (nachfolgend
Teilnahme“). Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies keine Teilnahme an der Hauptversammlung
im Sinne von § 118 Abs. 1 Satz 2 AktG ist.

Die Stimmrechtsausübung der ordnungsgemäß angemeldeten Aktionäre erfolgt – auch im
Falle einer Bevollmächtigung Dritter – ausschließlich im Wege der (elektronischen)
Briefwahl. Jede Aktie gewährt in der ordentlichen Hauptversammlung eine Stimme. Den
ordnungsgemäß angemeldeten Aktionären oder ihren Bevollmächtigten wird über das Aktionärsportal
im Wege der elektronischen Kommunikation eine Möglichkeit zur Einreichung von Fragen
eingerichtet, welche in der Hauptversammlung von der Verwaltung der Gesellschaft beantwortet
werden. Zudem besteht die Möglichkeit, über das passwortgeschützte Aktionärsportal
Widerspruch gegen einen Beschluss der Hauptversammlung zu erklären.

II.

Voraussetzungen für die Teilnahme an der Hauptversammlung und Ausübung der Aktionärsrechte

 
1.

Anmeldung

Aktionäre sind zur Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung und zur Ausübung der
Aktionärsrechte, insbesondere des Stimmrechts, berechtigt, wenn sie sich bis Dienstag, den 10. Mai 2022, 24:00 Uhr (MESZ), zur Hauptversammlung angemeldet haben und zum Zeitpunkt der Hauptversammlung im Aktienregister
eingetragen sind.

Aktionäre können sich per Post oder per E-Mail bei der A.S. Création Tapeten AG unter
folgender Adresse anmelden:

A.S. Création Tapeten AG
c/​o BADER & HUBL GmbH
Friedrich-List-Str. 4a
70565 Stuttgart

E-Mail: hauptversammlung@baderhubl.de

Um einen frühzeitigen Versand Ihrer Anmeldebestätigung mit den Zugangsdaten für das
Aktionärsportal sowie der Vollmachtsformulare und damit die Möglichkeit zur Stimmabgabe
und zur Stellung von Fragen zu gewährleisten, wird um eine möglichst frühzeitige Anmeldung
vor dem vorstehend genannten Fristablauf gebeten.

Die im Aktienregister eingetragenen Aktionäre erhalten nach ihrer Anmeldung die Anmeldebestätigung
mit den persönlichen Zugangsdaten zum passwortgeschützten Aktionärsportal, das sie
auf der Internetseite der Gesellschaft unter

http:/​/​www.as-creation.de/​hv2022

finden. Diese Daten ermöglichen ihnen die Nutzung des passwortgeschützten Aktionärsbereichs
und damit das Verfolgen der Live-Übertragung der vollständigen präsenzlosen Hauptversammlung
sowie eine Stimmabgabe, die Übermittlung von Fragen sowie die Einreichung von Widersprüchen
entsprechend der nachfolgenden Bedingungen.

Aktionäre, die erst nach Dienstag, dem 26. April 2022, 0:00 Uhr (MESZ), im Aktienregister eingetragen werden, erhalten nach den gesetzlichen Vorgaben ohne
Anforderung keine Anmeldeunterlagen übersandt. Sie können die Einladung auf der folgenden
Internetseite der Gesellschaft abrufen

http:/​/​www.as-creation.de/​hv2022

und sich ebenfalls unter der folgenden Anschrift bis Dienstag, den 10. Mai 2022, 24:00 Uhr (MESZ), zur Hauptversammlung anmelden:

A.S. Création Tapeten AG
c/​o BADER & HUBL GmbH
Friedrich-List-Str. 4a
70565 Stuttgart

E-Mail: hauptversammlung@baderhubl.de

2.

Umschreibungsstopp

Für die Ausübung von Aktionärsrechten, insbesondere des Teilnahme- und Stimmrechts,
ist der am Tag der Hauptversammlung im Aktienregister eingetragene Aktienbestand maßgebend.
Dieser wird dem Bestand am Ende des Anmeldeschlusstags entsprechen, da Aufträge zur
Umschreibung des Aktienregisters in der Zeit von Mittwoch, dem 11. Mai 2022, 0:00
Uhr (MESZ), bis Dienstag, den 17. Mai 2022, 24:00 Uhr (MESZ), erst mit Wirkung nach
der Hauptversammlung am Mittwoch, den 18. Mai 2022, verarbeitet und berücksichtigt
werden. Technisch maßgeblicher Bestandsstichtag (sogenannter Technical Record Date) für die Ausübung des Stimmrechts am Tag der Hauptversammlung ist mithin Dienstag, der 10. Mai 2022, 24:00 Uhr (MESZ).

 
III.

Verfahren für die Stimmabgabe durch Briefwahl und elektronische Briefwahl

Die Stimmrechtsausübung durch die Aktionäre bzw. ihre Bevollmächtigten erfolgt ausschließlich
im Wege der (elektronischen) Briefwahl. Hierfür erforderlich ist eine frist- und formgemäße
Anmeldung, wie unter Ziffer II. beschrieben.

Aktionäre und ihre Bevollmächtigten können ihre Stimmabgabe durch Briefwahl und elektronische
Briefwahl im Sinne von § 1 Abs. 2 Nr. 2 COVID-19 Gesetz in deutscher und englischer
Sprache vornehmen.

Die Stimmabgabe oder deren Änderung im Wege der Briefwahl kann schriftlich oder in
Textform, z.B. unter Verwendung des den Anmeldeunterlagen beigefügten Formulars erfolgen.
Sie muss bis einschließlich Montag, den 16. Mai 2022, 24:00 Uhr (MESZ), bei der Gesellschaft unter Angabe des vollständigen Namens sowie der Aktionärsnummer
und/​oder der Nummer der Anmeldebestätigung unter folgender Adresse eingegangen sein.

A.S. Création Tapeten AG
c/​o BADER & HUBL GmbH
Friedrich-List-Str. 4a
70565 Stuttgart

E-Mail: hauptversammlung@baderhubl.de

Daneben steht den Aktionären für die elektronische Briefwahl das passwortgeschützte
Aktionärsportal über folgende Internetseite

http:/​/​www.as-creation.de/​hv2022

zur Verfügung. Die elektronische Briefwahl über das Aktionärsportal ermöglicht eine
Stimmabgabe über die vorstehend genannte Frist hinaus bis in die Hauptversammlung
bis zur abschließenden Verlesung der Tagesordnungspunkte und dem Hinweis des Versammlungsleiters.

IV.

Ausübung der Aktionärsrechte durch einen Bevollmächtigten, Verfahren für die Stimmabgabe
durch einen Bevollmächtigten

Aktionäre, die im Aktienregister eingetragen und frist- und formgemäß angemeldet sind,
können ihr Stimmrecht sowie ihre anderen Rechte durch einen Bevollmächtigten ihrer
Wahl, insbesondere auch durch einen Intermediär, eine Aktionärsvereinigung oder einen
Stimmrechtsberater, ausüben lassen.

Bevollmächtigte können ebenfalls nicht physisch an der virtuellen Hauptversammlung
teilnehmen. Sie können das Stimmrecht für von ihnen vertretene Aktionäre nur im Wege
der (elektronischen) Briefwahl ausüben. Die Teilnahme des Bevollmächtigten durch elektronische
Zuschaltung über das Aktionärsportal setzt voraus, dass der Bevollmächtigte Zugangsdaten
erhält. Daher sollte ein Aktionär, der von der Möglichkeit der Bevollmächtigung Gebrauch
machen will, dies frühzeitig tun.

Aktionäre, die ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung nicht selbst, sondern durch
Bevollmächtigte ausüben wollen, müssen diesen vor der Abstimmung frist- und formgemäß
Vollmacht erteilen. Hierbei ist folgendes zu beachten:

Wenn weder ein Stimmrechtsberater noch eine Aktionärsvereinigung noch ein sonstiger
von § 135 AktG erfasster Intermediär bzw. nach § 135 AktG Gleichgestellter bevollmächtigt
wird, ist die Vollmacht entweder

in Textform gegenüber der Gesellschaft, oder

in Textform unmittelbar gegenüber dem Bevollmächtigten

zu erteilen. Entsprechendes gilt für die Änderung oder den Widerruf der Vollmacht.

Für die Bevollmächtigung von Stimmrechtsberatern, Aktionärsvereinigungen oder sonstigen
von § 135 AktG erfassten Intermediären bzw. nach § 135 AktG Gleichgestellten sowie
den Widerruf und den Nachweis der Bevollmächtigung gelten die gesetzlichen Bestimmungen,
insbesondere § 135 AktG. Nach dieser Vorschrift muss die Vollmacht einem bestimmten
zu Bevollmächtigenden erteilt und von diesem nachprüfbar festgehalten werden; die
Vollmachtserklärung muss zudem vollständig sein und darf nur mit der Stimmrechtsausübung
verbundene Erklärungen enthalten.

Die zu Bevollmächtigenden setzen unter Umständen besondere Regelungen für ihre eigene
Bevollmächtigung fest; die Aktionäre werden daher gebeten, sich ggf. mit den zu Bevollmächtigenden
rechtzeitig über die jeweilige Form und das Verfahren der Bevollmächtigung abzustimmen.

Ist ein Intermediär im Sinne des § 67a Abs. 4 AktG im Aktienregister eingetragen,
so kann dieser das Stimmrecht für Aktien, die ihm nicht gehören, nur aufgrund einer
Ermächtigung des wirtschaftlichen Eigentümers der Aktien ausüben. Entsprechendes gilt
für Stimmrechtsberater, Aktionärsvereinigungen oder sonstige von § 135 AktG erfasste
Intermediäre bzw. nach § 135 AktG Gleichgestellte.

Bevollmächtigt der Aktionär mehr als eine Person, ist die Gesellschaft gemäß § 134
Abs. 3 Satz 2 AktG berechtigt, eine oder mehrere von ihnen nach freiem Ermessen unter
Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes gemäß § 53a AktG zurückzuweisen.

Vollmachten können in deutscher oder englischer Sprache per Post oder per E-Mail unter
Angabe des vollständigen Namens sowie der Aktionärsnummer und/​oder der Nr. der Anmeldebestätigung
auf folgendem Kontaktweg bis einschließlich Montag, den 16. Mai, 24:00 Uhr (MESZ), erteilt, geändert oder widerrufen werden:

A.S. Création Tapeten AG
c/​o BADER & HUBL GmbH
Friedrich-List-Str. 4a
70565 Stuttgart

E-Mail: hauptversammlung@baderhubl.de

Ein Formular, das für die Erteilung von Vollmachten verwendet werden kann, erhalten
die Aktionäre zusammen mit der Anmeldeunterlagen.

Ebenso steht für die Erteilung, Änderung und den Widerruf von Vollmachten das passwortgeschützte
Aktionärsportal auf folgender Website

http:/​/​www.as-creation.de/​hv2022

bis zur abschließenden Verlesung der Tagesordnungspunkte und dem Hinweis des Versammlungsleiters
zur Verfügung.

V.

Ergänzende Informationen zur Stimmrechtsausübung

Sollten Stimmrechte fristgemäß auf mehreren Wegen (Brief, E-Mail, elektronisch über
das Aktionärsportal) ausgeübt bzw. Vollmacht erteilt werden, werden diese unabhängig
vom Zeitpunkt des Zugangs in folgender Reihenfolge berücksichtigt: 1. elektronisch
über das Aktionärsportal, 2. per Brief und 3. per E-Mail. Gehen auf demselben Übermittlungsweg
fristgemäß mehrere Briefwahlstimmen bzw. Vollmachten und Weisungen zu, ist die zeitlich
zuletzt zugegangene Erklärung verbindlich.

Sollten auf dem gleichen Weg Erklärungen mit mehr als einer Form der Stimmrechtsausübung
eingehen, gilt: Briefwahlstimmen haben Vorrang gegenüber der Erteilung von Vollmacht
und von Vollmacht und Weisungen an einen Intermediär, eine Aktionärsvereinigung, einen
Stimmrechtsberater gemäß § 134a AktG sowie einer diesen gemäß § 135 Abs. 8 AktG gleichgestellten
Person.

Die Stimmabgaben per Briefwahlstimmen zu Tagesordnungspunkt 2 (Verwendung des Bilanzgewinns)
behalten ihre Gültigkeit auch im Falle der Anpassung des Gewinnverwendungsvorschlags
infolge einer Änderung der Anzahl dividendenberechtigter Aktien.

Sollte zu einem Tagesordnungspunkt statt einer Sammel- eine Einzelabstimmung durchgeführt
werden, so gilt die zu diesem Tagesordnungspunkt abgegebene Briefwahlstimme entsprechend
für jeden Punkt der Einzelabstimmung.

VI.

Live-Übertragung der Hauptversammlung im Internet

Die virtuelle Hauptversammlung wird in dem passwortgeschützten Aktionärsportal, auf
welches nur über die erhaltenen Zugangsdaten ein Zugriff besteht, vollständig übertragen.
Sie können dieses Portal über folgenden Link erreichen:

http:/​/​www.as-creation.de/​hv2022
VII.

Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung

Im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beläuft sich das Grundkapital der
Gesellschaft auf den Betrag von 8.280.000,00 EUR. Das Grundkapital ist eingeteilt
in 2.760.000 Stückaktien, wovon 3.649 Stückaktien auf eigene Aktien der Gesellschaft
entfallen, aus denen der Gesellschaft keine Rechte zustehen.

VIII.

Rechte der Aktionäre

Im Zusammenhang mit der Hauptversammlung stehen den Aktionären unter anderem die folgenden
Rechte zu:

 
1.

Rechte auf Ergänzung der Tagesordnung, § 122 Abs. 2 AktG

Aktionäre, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil des Grundkapitals (dies entspricht
414.000,00 € bzw. 138.000 Stückaktien) erreichen, können verlangen, dass Gegenstände
auf die Tagesordnung gesetzt und bekannt gemacht werden. Die Antragsteller haben nachzuweisen,
dass sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Tag des Zugangs des Ergänzungsverlangens
Inhaber der o.g. Mindestanzahl an Aktien sind und dass sie diese bei der Entscheidung
des Vorstands über den Antrag halten. Bei der Berechnung der Mindestbesitzdauer ist
§ 70 AktG zu beachten. § 121 Abs. 7 AktG ist auf die Fristberechnung entsprechend
anzuwenden.

Jedem neuen Gegenstand muss eine Begründung oder eine Beschlussvorlage beiliegen.

Das Verlangen muss dem Vorstand der Gesellschaft schriftlich bis zum Ablauf von Samstag, dem 16. April 2022, 24:00 Uhr (MESZ), unter Angabe des vollständigen Namens sowie der Aktionärsnummer, auf folgendem Kontaktweg
zugehen:

A.S. Création Tapeten AG
– Investor Relations –
z. Hd. Herrn Maik Holger Krämer
Südstraße 47
51645 Gummersbach

Bekannt zu machende Ergänzungsverlangen werden – soweit dies nicht bereits mit der
Einberufung geschehen ist – unverzüglich nach Zugang des Verlangens im Bundesanzeiger
bekannt gemacht. Sie werden außerdem unter der Internetadresse

http:/​/​www.as-creation.de/​hv2022

bekannt gemacht.

2.

Gegenanträge und Wahlvorschläge von Aktionären, §§ 126 Abs. 1, 127 AktG i.V.m. § 1
Abs. 2 Satz 3 COVID-19 Gesetz

Jeder Aktionär ist berechtigt, Gegenanträge zu den Beschlussvorschlägen zu den Punkten
der Tagesordnung zu stellen. Wenn ein Aktionär Gegenanträge gegen einen Vorschlag
von Vorstand und/​oder Aufsichtsrat stellt oder Wahlvorschläge unterbreiten möchte,
sind diese ausschließlich unter Angabe des vollständigen Namens sowie der Aktionärsnummer
auf folgenden Kontaktwegen an die Gesellschaft zu übermitteln:

A.S. Création Tapeten AG
– Investor Relations –
z. Hd. Herrn Maik Holger Krämer
Südstraße 47
51645 Gummersbach

E-Mail: hv2022@as-creation.de

Gegenanträge sind zu begründen, Wahlvorschläge hingegen nicht. Die mindestens 14 Tage
vor der Versammlung, also spätestens bis zum Ablauf von Montag, dem 2. Mai 2022, 24:00 Uhr (MESZ), unter der genannten Adresse eingegangenen und zugänglich zu machenden Gegenanträge
und Wahlvorschläge von Aktionären werden im Internet unter

http:/​/​www.as-creation.de/​hv2022

veröffentlicht.

Anderweitig adressierte oder nach Fristablauf eingegangene Gegenanträge und Wahlvorschläge
werden nicht berücksichtigt. Eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung werden ebenfalls
unter der genannten Internetadresse einsehbar sein.

Da die diesjährige Hauptversammlung der Gesellschaft als virtuelle Hauptversammlung
ohne physische Anwesenheit der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten durchgeführt wird,
können während der virtuellen Hauptversammlung keine Anträge gestellt werden. Nach
den §§ 126, 127 AktG zugänglich zu machende Gegenanträge oder Wahlvorschläge von Aktionären,
die im Aktienregister eingetragen sind und sich rechtzeitig angemeldet haben, werden
gemäß § 1 Abs. 2 Satz 3 COVID-19 Gesetz im Rahmen der virtuellen Hauptversammlung
als gestellt bzw. unterbreitet berücksichtigt. Das Recht des Versammlungsleiters,
im Rahmen der Abstimmung zuerst über die Vorschläge der Verwaltung abstimmen zu lassen,
bleibt hiervon unberührt. Sollten die Vorschläge der Verwaltung mit der notwendigen
Mehrheit angenommen werden, haben sich insoweit die Gegenanträge oder (abweichende)
Wahlvorschläge erledigt.

3.

Fragerecht der Aktionäre

Jedem Aktionär ist grundsätzlich auf Verlangen in der Hauptversammlung vom Vorstand
Auskunft über Angelegenheiten der Gesellschaft einschließlich der rechtlichen und
geschäftlichen Beziehungen zu verbundenen Unternehmen sowie über die Lage des Konzerns
und der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen zu geben, soweit sie zur
sachgemäßen Beurteilung des Gegenstands der Tagesordnung erforderlich sind und kein
Auskunftsverweigerungsrecht besteht.

Gemäß § 1 Abs. 2 COVID-19 Gesetz ist aufgrund der Durchführung einer virtuellen Hauptversammlung
ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten die Ausübung des
Auskunftsrechts nicht im gewohnten Rahmen möglich.

Die Gesellschaft schafft allerdings gemäß § 1 Abs. 2 COVID-19 Gesetz ein Fragerecht,
bei dem jeder angemeldete Aktionär oder dessen Bevollmächtigter im Wege der elektronischen
Kommunikation Fragen an die Verwaltung richten kann. Um das Fragerecht auszuüben,
sind die Fragen im passwortgeschützten Aktionärsportal unter folgender Internetadresse
einzugeben:

http:/​/​www.as-creation.de/​hv2022

Die Fragen müssen entsprechend der von Vorstand und Aufsichtsrat getroffenen Festlegung
in Anwendung von § 1 Abs. 2 Nr. 3 COVID-19 Gesetz i.V.m. § 1 Abs. 2 Satz 2 COVID-19
Gesetz spätestens bis Sonntag, den 15. Mai 2022, 24:00 Uhr (MESZ), bei der Gesellschaft über das passwortgeschützte Aktionärsportal eingehen.

Im Rahmen der Übertragung der Hauptversammlung wird die Verwaltung gemäß § 1 Abs.
2 Satz 2 COVID-19 Gesetz nach pflichtgemäßem Ermessen alle bei der Gesellschaft fristgemäß
eingegangenen Fragen beantworten.

4.

Widerspruch

Aktionäre, die ihr Stimmrecht ausgeübt haben, haben gemäß § 245 Nr. 1 AktG i.V.m.
§ 1 Abs. 2 Satz 1 COVID-19 Gesetz die Möglichkeit, im Wege der elektronischen Kommunikation
Widerspruch gegen die Beschlüsse der Hauptversammlung bei dem mit der Niederschrift
der virtuellen Hauptversammlung beauftragten Notar zu erklären.

Entsprechende Erklärungen können von den Aktionären ab der Eröffnung der virtuellen
Hauptversammlung bis zu der Schließung der Hauptversammlung durch den Versammlungsleiter
über das passwortgeschützte Aktionärsportal abgegeben werden.

5.

Stimmbestätigung /​ Nachweis der Stimmzählung (§§ 118 Abs. 1, 129 Abs. 5 AktG)

Nach § 118 Absatz 1 Satz 3, Absatz 2 Satz 2 AktG ist bei elektronischer Ausübung des
Stimmrechts oder bei Stimmabgabe im Wege elektronischer Kommunikation (Briefwahl)
dem Abgebenden der Zugang der abgegebenen Stimme nach den Anforderungen gemäß Art.
7 Absatz 1 und Art. 9 Absatz 5 Unterabsatz 1 der Durchführungsverordnung (EU) 2018/​1212
von der Gesellschaft elektronisch zu bestätigen. Sofern die Bestätigung einem Intermediär
erteilt wird, hat dieser die Bestätigung nach § 118 Absatz 1 Satz 4 AktG unverzüglich
dem Aktionär zu übermitteln. Ferner kann der Abstimmende von der Gesellschaft nach
§ 129 Absatz 5 Satz 1 AktG innerhalb eines Monats nach dem Tag der Hauptversammlung
eine Bestätigung darüber verlangen, ob und wie seine Stimme gezählt wurde. Die Gesellschaft
hat die Bestätigung gemäß den Anforderungen in Art. 7 Absatz 2 und Art. 9 Absatz 5
Unterabsatz 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2018/​1212 zu erteilen. Sofern die Bestätigung
einem Intermediär erteilt wird, hat dieser die Bestätigung nach § 129 Absatz 5 Satz
3 AktG unverzüglich dem Aktionär zu übermitteln.

6.

Weitergehende Erläuterungen /​ Unterlagen zur Hauptversammlung

Weitere Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre nach § 122 Absatz 2, § 126 Absatz
1, § 127, § 131 Absatz 1 AktG sowie nach § 1 COVID-19 Gesetz finden sich im Internet
unter der Internetadresse:

http:/​/​www.as-creation.de/​hv2022

Die zu den Tagesordnungspunkten zugänglich zu machenden Unterlagen, insbesondere zu
Punkt 1, stehen auf der Internetseite der Gesellschaft unter

http:/​/​www.as-creation.de/​hv2022

zur Einsichtnahme und zum Herunterladen bereit. Darüber hinaus werden diese Unterlagen
den Aktionären auf Anfrage unverzüglich zugesandt. Auf der Internetseite können ebenfalls
die weiteren Informationen und Unterlagen zur Hauptversammlung, insbesondere zur Teilnahme
an der Hauptversammlung, zur Briefwahl und zur Vollmachts- und Weisungserteilung,
eingesehen und auf Wunsch heruntergeladen werden. Auch die Abstimmungsergebnisse werden
nach der Hauptversammlung unter dieser Internetadresse bekannt gegeben.

7.

Zeitangaben

Sämtliche Zeitangaben im Abschnitt „Weitere Angaben zur Einberufung“ sind in der für
Deutschland maßgeblichen mitteleuropäischen Zeit (MESZ) angegeben. Dies entspricht
mit Blick auf die koordinierte Weltzeit (UTC) dem Verhältnis UTC = MESZ minus zwei
Stunden.

8.

Informationen zum Datenschutz

Die Gesellschaft verarbeitet auf Grundlage der geltenden Datenschutzgesetze personenbezogene
Daten, um den Aktionären die Teilnahme an der Hauptversammlung sowie die Ausübung
ihrer Rechte im Rahmen der Hauptversammlung zu ermöglichen. Für die Verarbeitung ist
die Gesellschaft die verantwortliche Stelle. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung
ist Art. 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO.

Zum Zwecke der Ausrichtung der Hauptversammlung beauftragt die Gesellschaft Dienstleister.
Diese erhalten von der Gesellschaft nur solche personenbezogenen Daten, welche für
die Ausführung der beauftragten Dienstleistung erforderlich sind. Die Dienstleister
verarbeiten diese Daten ausschließlich nach Weisung der Gesellschaft. Im Übrigen werden
personenbezogene Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften den Aktionären und
Aktionärsvertretern im Zusammenhang mit der Hauptversammlung zur Verfügung gestellt.

Die personenbezogenen Daten werden im Rahmen der gesetzlichen Pflichten gespeichert
und anschließend gelöscht.

Jede Person, deren Daten betroffen sind, hat unter den gesetzlichen Voraussetzungen
ein jederzeitiges Auskunfts-, Berichtigungs-, Einschränkungs-, Widerspruchs- und Löschungsrecht
bezüglich der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten sowie ein Recht auf Datenübertragung
nach Kap. III DSGVO. Diese Rechte können gegenüber der Gesellschaft unentgeltlich
über die E-Mail-Adresse

Christine.juelich@as-creation.de

oder über die folgenden Kontaktdaten geltend gemacht werden:

A.S. Création Tapeten AG
z. Hd. Frau Christine Jülich
Südstraße 47
51645 Gummersbach

Zudem besteht nach näherer Maßgabe von Art. 77 DSGVO ein Beschwerderecht bei den Datenschutz-Aufsichtsbehörden.

 

Gummersbach, im April 2022

A.S. Création Tapeten AG

Der Vorstand

 

Anlage zu TOP 6

Vergütungsbericht 2021

Im nachfolgenden Vergütungsbericht nach § 162 AktG werden die Vergütungen der gegenwärtigen
und früheren Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der A.S. Création Tapeten
AG im Geschäftsjahr 2021 dargestellt und erläutert.

I. Vergütungsbericht für die Mitglieder des Vorstands

1. Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands

Der Aufsichtsrat hat am 8. März 2021 ein neues Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder
der A.S. Création Tapeten AG beschlossen, das für alle Vorstandsmitglieder erstmalig
für das Geschäftsjahr 2021 Anwendung findet. Es besteht aus drei Bestandteilen: der
festen Vergütung, sonstigen Nebenleistungen und der variablen Vergütung. Die einzelnen
Vergütungsbestandteile sollen dazu dienen, die Vorstandsmitglieder angemessen, entsprechend
ihrer Aufgaben- und Verantwortungsbereiche zu vergüten. Hierbei sollen die wirtschaftliche
Lage, das Marktumfeld und der Gesamterfolg des Unternehmens berücksichtigt werden.
Mit den einzelnen Komponenten sollen Anreize für eine langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung
und Positionierung der A.S. Création Tapeten AG geschaffen werden. So wird u.a. dem
Nachhaltigkeitsaspekt durch die bei der variablen Vergütung berücksichtigten sog.
ESG-Kriterien (ESG – Environmental, Social, Governance) eine besondere Bedeutung für
die künftige Entwicklung des Unternehmens beigemessen. Die individuellen Zielsetzungen
für die Vorstandsmitglieder werden auf der Basis dieses Vergütungssystems und auf
der Grundlage von Beschlüssen des Aufsichtsrats festgehalten.

Die drei Bestandteile des Vergütungssystems stellen sich wie folgt dar:

a)

Feste Vergütung
Die feste Vergütung wird als monatliches Gehalt an die Mitglieder des Vorstands gezahlt.
Die Festvergütung bildet die Grundlage für eine angemessene Vorstandsvergütung und
orientiert sich an der individuellen Tätigkeit der einzelnen Vorstandsmitglieder sowie
der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens und dem Marktumfeld.

b)

Sonstige Nebenleistungen
Für jedes Vorstandsmitglied wird während der Dauer seines Dienstverhältnisses ein
fester jährlicher Betrag in eine überbetriebliche Unterstützungskasse gezahlt. Diese
wird dann die zukünftigen Pensionszahlungen leisten (sog. beitragsorientierte Zusage).
Sogenannte leistungsorientierte Pensionszusagen, d.h. die Zusage eines Festbetrags,
der nach Beginn der Pensionsberechtigung von der Gesellschaft zu zahlen ist, existieren
nicht.

Jedes Vorstandsmitglied hat Anspruch auf einen angemessenen Dienst-PKW, den das Vorstandsmitglied
auch zu privaten Zwecken nutzen darf. Die auf die Privatnutzung einschließlich der
Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte entfallenden Steuern trägt das Vorstandsmitglied.
Der anzusetzende Wert dieser Sachleistung variiert je nach der persönlichen Situation
des Vorstandsmitglieds.

Die Gesellschaft richtet für jedes Vorstandsmitglied eine Gruppen-Unfallversicherung
und eine Vermögensschadens-Haftpflichtversicherung für Unternehmensleiter (sog. D&O-Versicherung)
ein.

c)

Variable Vergütung
Die variable Vergütung setzt sich zusammen aus einer Komponente, die auf der Entwicklung
des Konzernergebnisses nach Steuern basiert, und einer Komponente, die auf der Erreichung
von Nachhaltigkeitszielen basiert. Eine aktienbasierte variable Vergütung wird nicht
gewährt.

i.

Ergebnisabhängige Komponente
Bemessungsgrundlage ist das gewichtete durchschnittliche Konzernergebnis nach Steuern
aus den drei letzten Geschäftsjahren, wobei das aktuelle Geschäftsjahr mit 40 % und
die beiden vorherigen Geschäftsjahre mit jeweils 30 % bewertet werden. Dabei fließt
ein eventueller Konzernverlust nach Steuern mit dem negativen Wert in die Durchschnittsermittlung
ein. Die definierte Bemessungsgrundlage führt dazu, dass 60 % des Ergebnisses eines
Geschäftsjahres erst in den folgenden beiden Geschäftsjahren für die Ermittlung der
variablen Vergütung relevant werden. Mit diesem Vergütungselement soll insoweit insgesamt
eine wirtschaftlich erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung des Unternehmens durch
den Vorstand gefördert werden. Von dieser Bemessungsgrundlage erhält jedes Vorstandsmitglied
einen individuellen Prozentsatz als variable Vergütung.

ii.

Nachhaltigkeitskomponente
Bemessungsgrundlage ist die Verbesserung von Kennzahlen, die sich auf Aspekte der
Nachhaltigkeit beziehen. Hier werden für jeweils drei Geschäftsjahre Kennzahlen definiert.
In Abhängigkeit von der Verbesserung dieser Kennzahlen wird ein definierter Betrag
als Vergütung ausgezahlt. Fallen die Kennzahlen in einem Geschäftsjahr hinter die
aktuellen Werte zurück, wird ein definierter Betrag als Pönale von der variablen Vergütung
abgezogen, die aus der ergebnisabhängigen Komponente für das betreffende Geschäftsjahr
resultiert. Für die Geschäftsjahre 2021 bis 2023 wurden Kennzahlen definiert, die
den Energieverbrauch, das Abfallaufkommen und die Zahl der Arbeitsunfälle zum Inhalt
haben. Mit dieser Komponente sollen Anreize geschaffen werden, um die A.S. Création
Tapeten AG unter ESG-Gesichtspunkten weiterzuentwickeln.

Die maximale Höhe der variablen Vergütung aus beiden Komponenten ist je Vorstandsmitglied
auf einen bestimmten Betrag begrenzt (sog. Tantieme-Cap).

Bei besonders schweren Pflichtverstößen eines Vorstandsmitglieds kann der Aufsichtsrat
nach billigem Ermessen

eine noch nicht ausbezahlte variable Vergütung, die für das Geschäftsjahr, in dem
der Verstoß stattgefunden hat, gewährt worden ist, teilweise oder vollständig auf
Null reduzieren (sog. Malus) oder

eine bereits ausbezahlte variable Vergütung, die für das Geschäftsjahr, in dem der
Verstoß stattgefunden hat, gewährt worden ist, innerhalb von vier Jahren teilweise
oder vollständig zurückfordern (sog. Clawback).

Die maximale Höhe der Jahresgesamtvergütung gemäß § 87 Abs. 1 Satz 1 AktG, d.h. der
Summe aus den drei genannten Bestandteilen, ist je Vorstandsmitglied auf einen bestimmten
Betrag begrenzt (sog. Maximalvergütung).

Für den Fall, dass die Bestellung eines Vorstandsmitglieds aus wichtigem Grund widerrufen
wird, ohne dass die Gesellschaft den Dienstvertrag kündigt, ist das Vorstandsmitglied
mit sofortiger Wirkung freizustellen und an die Stelle des Vergütungsanspruchs tritt
eine einmalige Abfindungszahlung, welche einer Jahresvergütung entspricht bzw. bei
einer kürzeren Restlaufzeit des Dienstvertrages als einem Jahr anteilig gewährt wird.
Diese Abfindung setzt sich aus der Festvergütung, den Beiträgen zur betrieblichen
Altersversorgung und der letzten gewährten Tantieme – ohne sonstige Sachbezüge und
sonstige Nebenleistungen zusammen.

Für den Fall der regulären Beendigung der Vorstandstätigkeit sind den Vorstandsmitgliedern
keine Leistungen zugesagt worden.

Das aktuelle System der Vergütung der Vorstandsmitglieder der A.S. Création Tapeten
AG wurde von der Hauptversammlung am 6. Mai 2021 mit einer Mehrheit von 98,68 % des
vertretenden Grundkapitals gebilligt.

2. Vergütung des Vorstands im Geschäftsjahr 2021

Nach § 162 Abs. 1 Satz 1 AktG ist im Vergütungsbericht die im Geschäftsjahr „gewährte und geschuldete Vergütung“ darzustellen. Nach der Interpretation des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland
e.V. (IDW) gilt eine Vergütung als gewährt, wenn Sie dem Vorstandsmitglied im Geschäftsjahr
„faktisch, d.h. tatsächlich zufließt“ (sog. Auslegung 1) oder die der Vergütung zugrunde liegende Tätigkeit im Geschäftsjahr
„vollständig erbracht worden ist“ (sog. Auslegung 2).

Aufgrund der beschriebenen Charakteristika der einzelnen Bestandteile des Vergütungssystems
für die Vorstandsmitglieder der A.S. Création Tapeten AG werden im vorliegenden Vergütungsbericht
sämtliche Vergütungsbestandteile als gewährt im Sinne der Auslegung 2 dargestellt.

Die Vergütung der im Berichtsjahr aktiven Mitglieder des Vorstands stellt sich wie
folgt dar:

a)

Feste Vergütung
Neben dem festen Jahresgehalt zahlt die Gesellschaft an jedes Vorstandsmitglied als
feste Vergütung einen Betrag in Höhe des sog. Arbeitgeberanteils zur Renten-, Kranken-
und Pflegeversicherung in der jeweils höchsten Beitragsstufe. Die feste Vergütung
stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:

Gehalt Sonstiges* Feste Vergütung
2021 2020 2021 2020 2021 2020
T€ T€ T€ T€ T€ T€
Daniel Barth 240 240 13 12 253 252
Maik Krämer 240 240 11 11 251 251
Antonios Suskas 200 200 13 13 213 213
Gesamt 680 680 37 36 717 716

* Betrag entsprechend den Arbeitgeberanteilen zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung

Tabelle 1: Feste Vergütung

Die feste Vergütung entsprach dem seit dem 1. Januar 2021 maßgeblichen Vergütungssystem.
Die feste Vergütung hat die langfristige Entwicklung der Gesellschaft in der Weise
gefördert, dass sie zusammen mit den anderen Vergütungsbestandteilen die Grundlage
dafür bildet, hoch qualifizierte Mitglieder für den Vorstand gewinnen zu können. Das
wiederum ist Voraussetzung, um die langfristige Unternehmensstrategie eines profitablen
Wachstums sowie die weiteren Unternehmensziele umsetzen zu können. Leistungskriterien
sind in Bezug auf die feste Vergütung nicht anzuwenden, da es sich um eine Festvergütung
handelt.

b)

Sonstige Nebenleistungen
Die sonstigen Nebenleistungen beinhalten die an eine überbetriebliche Unterstützungskasse
gezahlten Beiträge für die Altersvorsorge, den geldwerten Vorteil aus der Nutzung
des Dienst-PKWs sowie die gezahlten Beiträge für die Gruppen-Unfallversicherung und
die D&O-Versicherung. Diese stellen sich im Berichtsjahr wie folgt dar:

Altersvorsorge Dienst-PKW Versicherung Nebenleistung
2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020
T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
Daniel Barth 24 24 11 11 2 2 37 37
Maik Krämer 24 24 12 12 2 2 38 38
Antonios Suskas 18 16 13 13 2 2 33 31
Gesamt 66 64 36 36 6 6 108 106

Tabelle 2: Nebenleistungen

Die Nebenleistungen entsprachen ebenfalls dem seit dem 1. Januar 2021 maßgeblichen
Vergütungssystem. Sie haben die langfristige Entwicklung der Gesellschaft in der Weise
gefördert, dass sie für die Mitglieder des Vorstands ein attraktives Arbeitsumfeld
schaffen und außerdem dazu beitragen, den Vorstandsmitgliedern insgesamt ein marktübliches
und zugleich wettbewerbsfähiges Vergütungspaket zu gewähren. Leistungskriterien sind
bei den Nebenleistungen wiederum nicht anzuwenden, da es sich auch bei ihnen um fest
vereinbarte Vergütungsbestandteile handelt.

c)

Variable Vergütung
Die variable Vergütung setzt sich aus der ergebnisabhängigen Komponente und der Nachhaltigkeitskomponente
zusammen.

Bemessungsgrundlage für die ergebnisabhängige Komponente ist das gewichtete durchschnittliche Konzernergebnis nach Steuern aus den drei letzten
Geschäftsjahren. Dieses berechnet sich für das Berichtsjahr wie folgt:

lt. GuV Gewichtung gewichtet
T€ T€
Konzernergebnis nach Steuern 2021 3.867 40 % 1.547
Konzernergebnis nach Steuern 2020 1.453 30 % 436
Konzernergebnis nach Steuern 2019 14.133 30 % 4.240
Gewichtetes Konzernergebnis nach Steuern (Bemessungsgrundlage) 6.223

Tabelle 3: Bemessungsgrundlage der ergebnisabhängigen Komponente

Im Fall des Vorstandsvorsitzenden, Herr Barth, gilt eine abweichende Regelung im Hinblick
auf das Konzernergebnis nach Steuern des Geschäftsjahres 2019. Für die Ermittlung
der Bemessungsgrundlage für das Geschäftsjahr 2021 wird, wie bereits in den Vorjahren,
statt des Ergebnisses nach Steuern des Jahres 2019 in Höhe von 14.133 T€, das Ergebnis
nach Steuern aus fortgeführten Aktivitäten des Jahres 2019 in Höhe von 2.435 T€ berücksichtigt.
Dementsprechend beträgt die Bemessungsgrundlage für die ergebnisabhängige Komponente
der variablen Vergütung im Berichtsjahr im Fall von Herrn Barth 2.713 T€, statt 6.223
T€ wie bei den anderen Vorstandsmitgliedern. Diese Abweichung vom Vergütungssystem
des Vorstands liegt darin begründet, dass das Konzernergebnis nach Steuern des Geschäftsjahres
2019 wesentlich beeinflusst war durch die Veräußerung der Anteile an dem russischen
Gemeinschaftsunternehmen OOO A.S & Palitra am 2. April 2019. Hieraus resultierte im
Geschäftsjahr 2019 ein Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführten Aktivitäten in
Höhe von 11.698 T€. Herr Barth wurde mit Wirkung ab dem 19. November 2018 und damit
erst kurz vor der Veräußerung zum Vorstand ernannt. Daher wurde mit Herrn Barth im
Jahr 2019 vereinbart, dass dieser außerordentliche Ergebnisbestandteil für die Ermittlung
seiner variablen Vergütung unberücksichtigt bleibt.

Auf diese Bemessungsgrundlage wird für jedes Vorstandsmitglied ein individueller Prozentsatz
angewendet, um die variable Vergütung für das Geschäftsjahr zu ermitteln. Dieser Prozentsatz
beträgt im Fall von Herrn Barth und Herrn Krämer jeweils 7,5 % und im Fall von Herrn
Suskas 5,0 %. Der so ermittelte Betrag reduziert um die Nachhaltigkeitskomponente
entspricht dann der ergebnisabhängigen Komponente der variablen Vergütung.

Die ergebnisabhängige Komponente der variablen Vergütung stellt sich im Berichtsjahr
wie folgt dar:

Ergebnisabhängige Komponente 2021 Ergebnisabhängige Komponente 2020
T€ T€
Daniel Barth 203 120
Maik Krämer 467 327
Antonios Suskas 311 208
Gesamt 981 655

Tabelle 4: Ergebnisabhängige Komponente der variablen Vergütung

Die Bemessung der ergebnisabhängigen Komponente entsprach somit (mit Ausnahme der
oben dargestellten Modifikation in Bezug auf Herrn Barth) dem seit dem 1. Januar 2021
maßgeblichen Vergütungssystem. Das entscheidende und allein angewendete Leistungskriterium
war das Konzernergebnis nach Steuern. Die langfristige Entwicklung der Gesellschaft
wird durch die ergebnisabhängige Komponente vor allem in der Weise gefördert, dass
die Heranziehung des Ergebnisses nach Steuern aus jeweils drei Geschäftsjahren einen
Anreiz zu einer nachhaltigen und langfristigen Erwirtschaftung positiver Ergebnisse
setzt.

Die Nachhaltigkeitskomponente wurde mit Wirkung ab dem 1. Januar 2021 in das System der Vorstandsvergütung bei
der A.S. Création Tapeten AG eingeführt. Basis für die Nachhaltigkeitskomponente sind
erzielte Verbesserungen bei den folgenden ESG-Kennzahlen:

Energieverbrauch je Tonne Fertigprodukt

Abfallaufkommen (Vlies, Papier, Kartonnage) je Tonne Fertigprodukt

Fehlzeiten aufgrund von Arbeitsunfällen

Für die Geschäftsjahre 2021, 2022 und 2023 wurden für jede dieser drei Kennzahlen
jeweils vier Korridore definiert. In Abhängigkeit davon, in welchem Korridor die Kennzahl
in dem einzelnen Geschäftsjahr liegt, erhält jedes Vorstandsmitglied in dem betreffenden
Geschäftsjahr eine Vergütung in Höhe von 0 T€, von 5 T€, von 10 T€ oder von 15 T€.
Dabei wird die Messlatte von Jahr zu Jahr höher gelegt.

Für das Berichtsjahr wurden für alle Vorstandsmitglieder folgende Zielkorridore für
die drei Kennzahlen festgelegt:

Energieverbrauch je Tonne Fertigprodukt (in KWh)
Zielkorridor für 2021 > 2.500 2.450 – 2.500 2.400 – 2.449 < 2.400
Nachhaltigkeitskomponente 0 T€ 5 T€ 10 T€ 15 T€
Abfallaufkommen je Tonne Fertigprodukt (in Kg)
Zielkorridor für 2021 > 144 141 – 144 138 – 140 < 138
Nachhaltigkeitskomponente 0 T€ 5 T€ 10 T€ 15 T€
Fehlzeiten aufgrund von Arbeitsunfällen (in %)
Zielkorridor für 2021 > 0,287 0,270 – 0,287 0,260 – 0,269 < 0,260
Nachhaltigkeitskomponente 0 T€ 5 T€ 10 T€ 15 T€

Tabelle 5: ESG-Kennzahlen

Aus den drei Kennzahlen, die alle gleich gewichtet sind, kann eine maximale Höhe der
Nachhaltigkeitskomponente der variablen Vergütung je Vorstandsmitglied in Höhe von
45 T€ pro Jahr resultieren. Werden die Nachhaltigkeitsziele in einem Geschäftsjahr
verfehlt, so dass die Nachhaltigkeitskomponente den Wert Null annimmt, wird die ergebnisabhängige
Komponente der variablen Vergütung in dem Geschäftsjahr um einen Pauschalbetrag in
Höhe von jeweils 7.500 € im Fall von Herrn Barth und Herrn Krämer und 5.000 € im Fall
von Herrn Suskas gekürzt.

Auf Basis der im Berichtsjahr erreichten Werte der definierten ESG-Kennzahlen stellt
sich die Nachhaltigkeitskomponente der variablen Vergütung wie folgt dar:

Nachhaltigkeitskomponente 2021 Nach-

haltigkeits-

komponente 2020*

Kennzahl Energie Kennzahl Abfall Kennzahl Arbeits-

unfälle

Gesamt
T€ T€ T€ T€ T€
Daniel Barth 0 0 0 0 n.v.
Maik Krämer 0 0 0 0 n.v.
Antonios Suskas 0 0 0 0 n.v.
Gesamt 0 0 0 0 n.v.

* Im Jahr 2020 beinhaltete das Vorstandsvergütungssystem noch keine Nachhaltigkeitskomponente.

Tabelle 6: Nachhaltigkeitskomponente der variablen Vergütung

Da die für das Jahr 2021 geplanten Verbesserungen der ESG-Kennzahlen nicht erreicht
wurden, wird die variable Vergütung der Vorstandsmitglieder, die sich aus der ergebnisabhängigen
Komponente ergibt, um die oben erläuterten Pauschalbeträge gekürzt.

Die Bemessung der Nachhaltigkeitskomponente entsprach somit dem seit dem 1. Januar
2021 maßgeblichen Vergütungssystem. Die langfristige Entwicklung der Gesellschaft
wird durch die Nachhaltigkeitskomponente gefördert, da diese Anreize schafft, um unter
ESG-Gesichtspunkten die A.S. Création Tapeten AG weiterzuentwickeln.

Die für den Fall von besonders schweren Pflichtverstößen eines Vorstandsmitglieds
vorgesehenen Malus- und Clawback-Klauseln im Hinblick auf die variable Vergütung waren
im Berichtsjahr nicht einschlägig.

Damit stellt sich die gesamte gewährte und geschuldete Vergütung der Vorstandsmitglieder
im Berichtsjahr wie folgt dar:

Feste Vergütung Neben-

leistungen

Variable Vergütung Gesamt-

vergütung

2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020
T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
Daniel Barth 253 252 37 37 196 120 486 409
Maik Krämer 251 251 38 38 460 327 749 616
Antonios Suskas 213 213 33 31 306 208 552 452
Gesamt 717 716 108 106 962 655 1.787 1.477

Tabelle 7: Gesamtvergütung des Vorstands

Die prozentuale Verteilung der einzelnen Vergütungsbestandteile an der Gesamtvergütung
stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:

Feste Vergütung Neben-

leistungen

Variable Vergütung Gesamt-

vergütung

2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020
Daniel Barth 52 % 62 % 8 % 9 % 40 % 29 % 100 % 100 %
Maik Krämer 34 % 41 % 5 % 6 % 61 % 53 % 100 % 100 %
Antonios Suskas 39 % 47 % 6 % 7 % 55 % 46 % 100 % 100 %
Gesamt 40 % 49 % 6 % 7 % 54 % 44 % 100 % 100 %

Tabelle 8: Anteil der Vergütungsbestandteile an der Gesamtvergütung des Vorstands

Die für die Vorstandsmitglieder festgelegten Maximalbeträge im Hinblick auf die variable
Vergütung („Tantieme-Cap“) und die Gesamtvergütung wurden im Berichtsjahr deutlich
unterschritten:

Variable Vergütung 2021 Gesamtvergütung 2021
Ist Maximum Ist Maximum
T€ T€ T€ T€
Daniel Barth 196 1.000 486 1.300
Maik Krämer 460 1.000 749 1.300
Antonios Suskas 306 500 552 750
Gesamt 962 2.500 1.787 3.350

Tabelle 9: Maximalbeträge der variablen Vergütung und der Gesamtvergütung

3. Vergütung ehemaliger Vorstandsmitglieder im Geschäftsjahr 2021

Die nachfolgende Übersicht zeigt die den früheren Mitgliedern des Vorstands im Berichtsjahr
gewährte und geschuldete Vergütung nach § 162 Abs. 1 Satz 1 AktG gemäß der sog. Auslegung
2 des IDW.

Roland Bantel
(Mitglied des Vorstands bis zum 31.03.2020)
2021
T€
Feste Vergütung 50
Nebenleistungen 6
Variable Vergütung 78
Gesamt 134

Tabelle 10: Vergütung ehemaliger Vorstandsmitglieder

II. Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats

1. Vergütungssystem für die Mitglieder des Aufsichtsrats

Das durch die Hauptversammlung am 14. Mai 2020 beschlossene und seit dem 1. Januar
2020 anzuwendende Vergütungssystem für die Mitglieder des Aufsichtsrats der A.S. Création
Tapeten AG ist in § 14 der für das Berichtsjahr maßgeblichen Fassung der Satzung der
Gesellschaft geregelt.

Das Aufsichtsratsvergütungssystem der A.S. Création Tapeten AG sieht ausschließlich
eine Festvergütung der Aufsichtsratsmitglieder vor. Eine variable Vergütung wird nicht
gewährt. Die Festvergütung setzt sich aus einer Grundvergütung und einer Vergütung
für Tätigkeiten in den Ausschüssen zusammen. Mit dieser Zusammensetzung der Vergütung
soll der Anreiz für eine kontinuierliche Überwachung und Bewältigung der Aufgaben
der einzelnen Aufsichtsratsmitglieder im Interesse der Gesellschaft gewährleistet
werden, ohne dies von spezifischen wirtschaftlichen Entwicklungen des Unternehmens
abhängig zu machen. Insgesamt soll den Aufsichtsratsmitgliedern eine angemessene und
ihren jeweiligen Aufgaben entsprechende Vergütung gewährt werden.

Die beiden Bestandteile des Vergütungssystems stellen sich wie folgt dar:

a)

Grundvergütung
Die jährliche Grundvergütung für ein Aufsichtsratsmitglied beträgt 12.500 € je Geschäftsjahr.
Abweichend hiervon erhält der Vorsitzende des Aufsichtsrats 37.500 € und der stellvertretende
Aufsichtsratsvorsitzende sowie der Vorsitzende des Prüfungsausschusses jeweils 18.750
€ als Grundvergütung.

b)

Ausschussvergütung
Der Arbeit in den Ausschüssen wird insgesamt eine besondere Bedeutung beigemessen.
Vor diesem Hintergrund erhalten Ausschussmitglieder zusätzlich zur Grundvergütung
6.250 € je Ausschusszugehörigkeit und Geschäftsjahr, wobei die Gesamtvergütung für
Ausschusstätigkeiten insgesamt auf maximal 25.000 € begrenzt sind.

Aufsichtsratsmitglieder, die nur während eines Teils des Geschäftsjahres dem Aufsichtsrat
angehört haben, erhalten die Aufsichtsratsvergütung pro rata temporis entsprechend
der Dauer ihrer Aufsichtsratszugehörigkeit.

Die Gesellschaft erstattet den Mitgliedern des Aufsichtsrats die durch die Ausübung
des Amts entstehenden Auslagen. Darüber hinaus trägt sie eine etwaige auf die Vergütung
und den Auslagenersatz entfallende Umsatzsteuer.

Die Vergütung ist fällig und zahlbar nach Ablauf der Hauptversammlung, die über die
Entlastung der Aufsichtsratsmitglieder für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr beschließt.

Das aktuelle System der Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder der A.S. Création Tapeten
AG wurde von der Hauptversammlung am 6. Mai 2021 mit einer Mehrheit von 99,94 % des
vertretenden Grundkapitals bestätigt.

2. Vergütung des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2021

Nach § 162 Abs. 1 Satz 1 AktG ist im Vergütungsbericht die im Geschäftsjahr „gewährte und geschuldete Vergütung“ darzustellen. Nach der Interpretation des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland
e.V. (IDW) gilt eine Vergütung als gewährt, wenn Sie dem Vorstandsmitglied im Geschäftsjahr
„faktisch, d.h. tatsächlich zufließt“ (sog. Auslegung 1) oder die der Vergütung zugrunde liegende Tätigkeit im Geschäftsjahr
„vollständig erbracht worden ist“ (sog. Auslegung 2).

Da gemäß § 14 Absatz 2 der Satzung der A.S. Création Tapeten AG die Aufsichtsratsvergütung
„für jedes Geschäftsjahr“ gewährt wird, ist die der Vergütung zugrunde liegende Tätigkeit mit Abschluss des
jeweiligen Geschäftsjahres erbracht. Daher werden im vorliegenden Vergütungsbericht
sowohl die Grundvergütung als auch die Funktionszuschläge als gewährt im Sinne der
Auslegung 2 dargestellt.

Die gesamte gewährte und geschuldete Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats stellt
sich im Berichtsjahr wie folgt dar:

Grund-

vergütung

Ausschuss-

vergütung

Gesamt-

vergütung

2021 2020 2021 2020 2021 2020
Jörn Kämper, Vorsitzender
(Mitglied seit 05/​21)
24.555 0 8.185 0 32.740 0
Jochen Müller, stv. Vorsitzender
(Mitglied seit 05/​14)
25.223 37.500 14.657 18.750 39.880 56.250
Dr. Volker Hues
(Mitglied seit 05/​15)
18.750 18.750 12.500 12.500 31.250 31.250
Julia Tauscher
(Mitglied seit 05/​21)
8.185 0 0 0 8.185 0
Kevin Wegner
(Mitglied seit 05/​21)
8.185 0 4.092 0 12.277 0
Dr. Stephan Zilkens
(Mitglied seit 08/​19)
12.500 12.500 12.500 12.500 25.000 25.000
Jella Benner-Heinacher
(Mitglied bis 05/​21)
6.472 18.750 2.158 6.250 8.630 25.000
Peter Mourschinetz
(Mitglied bis 05/​2021)
4.315 12.500 0 0 4.315 12.500
Rolf Schmuck
(Mitglied bis 05/​2021)
4.315 12.500 2.158 6.250 6.473 18.750
Gesamt 112.500 112.500 56.250 56.250 168.750 168.750

Tabelle 11: Gesamtvergütung Aufsichtsrat

Die prozentuale Verteilung der beiden Vergütungsbestandteile an der Gesamtvergütung
stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:

Grund-

vergütung

Ausschuss-

vergütung

Gesamt-

vergütung

2021 2020 2021 2020 2021 2020
Jörn Kämper, Vorsitzender
(Mitglied seit 05/​21)
75 % 25 % 100 %
Jochen Müller, stv. Vorsitzender
(Mitglied seit 05/​14)
63 % 67 % 37 % 33 % 100 % 100 %
Dr. Volker Hues
(Mitglied seit 05/​15)
60 % 60 % 40 % 40 % 100 % 100 %
Julia Tauscher
(Mitglied seit 05/​21)
100 % 0 % 100 %
Kevin Wegner
(Mitglied seit 05/​21)
67 % 33 % 100 %
Dr. Stephan Zilkens
(Mitglied seit 08/​19)
50 % 50 % 50 % 50 % 100 % 100 %
Jella Benner-Heinacher
(Mitglied bis 05/​21)
75 % 75 % 25 % 25 % 100 % 100 %
Peter Mourschinetz
(Mitglied bis 05/​2021)
100 % 100 % 0 % 0 % 100 % 100 %
Rolf Schmuck
(Mitglied bis 05/​2021)
67 % 67 % 33 % 33 % 100 % 100 %
Gesamt 67 % 67 % 33 % 33 % 100 % 100 %

Tabelle 12: Anteil der Vergütungsbestandteile an der Gesamtvergütung des Aufsichtsrats

Die Vergütung der Mitglieder im Aufsichtsrat entsprach dem nach der Satzung maßgeblichen
und von der Hauptversammlung gebilligten Vergütungssystem. Die Ausgestaltung als reine
Festvergütung hat zudem die langfristige Entwicklung der Gesellschaft gefördert. Anders
als der Vorstand ist der Aufsichtsrat nicht operativ tätig und trifft keine unmittelbaren
Entscheidungen zur Geschäftsstrategie. Vielmehr leistet der Aufsichtsrat durch seine
Überwachungstätigkeit einen Beitrag zur langfristigen Entwicklung der Gesellschaft.
Die Gewährung einer reinen Festvergütung ohne variable Bestandteile hat sich insoweit
bewährt und entspricht der gängigen Praxis in vielen anderen börsennotierten Gesellschaften.
Eine ausschließliche Festvergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats erscheint
als am besten geeignet, der unabhängig vom Unternehmenserfolg zu erfüllenden Kontrollfunktion
des Aufsichtsrats Rechnung zu tragen. Der Aufsichtsrat kann mit einer solchen Vergütungssystematik
seine Entscheidungen zum Wohle der Gesellschaft und damit ausgerichtet an der langfristigen
Geschäftsstrategie und an der nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft treffen, ohne
dabei anderweitige Motive zu verfolgen, welche gegebenenfalls aus einer erfolgsorientierten
Vergütung abgeleitet werden könnten.

Leistungskriterien waren auf die Aufsichtsratsvergütung als reine Festvergütung nicht
anzuwenden.

III. Vergleichende Darstellung der Entwicklung der Vergütung

Gemäß § 162 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AktG soll der Vergütungsbericht „eine vergleichende Darstellung der jährlichen Veränderung der Vergütung, der Ertragsentwicklung
der Gesellschaft sowie der über die letzten fünf Geschäftsjahre betrachteten durchschnittlichen
Vergütung von Arbeitnehmern auf Vollzeitäquivalenzbasis“
beinhalten.

Für die Darstellung der durchschnittlichen Arbeitnehmervergütung wird auf die Belegschaft
der A.S. Création Tapeten AG einschließlich der Auszubildenden abgestellt. Die Gesellschaft
beschäftigte im Durchschnitt des Jahres 2021 – ohne die Mitglieder des Vorstands –
470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Vergleich hierzu waren in der gesamten A.S.
Création Gruppe im Durchschnitt des Jahres 2021 771 Personen beschäftigt.

Die durchschnittliche Arbeitnehmervergütung umfasst folgende Bestandteile:

Löhne und Gehälter,

Nebenleistungen,

variable Vergütungsbestandteile und Prämien, die im Geschäftsjahr gewährt wurden,

Veränderung der Pensionsrückstellung für die aktiven Beschäftigten (sog. Anwärter)
sowie

die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung

Damit entspricht die durchschnittliche Arbeitnehmervergütung inhaltlich der im Sinne
von § 162 Abs. 1 AktG in Verbindung mit der Auslegung 2 des IDW gewährten und geschuldeten
Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat.

Die Ertragsentwicklung wird anhand des Betriebsergebnisses (sog. EBIT) und des Jahresüberschusses/​-fehlbetrages
gemäß HGB der A.S. Création Tapeten AG und des Konzernergebnisses nach Steuern gemäß
IFRS der A.S. Création Gruppe dargestellt. Die Auswahl dieser Ergebnisgrößen erfolgt
vor dem Hintergrund, dass ergebnisabhängige Vergütungen, die bei der A.S. Création
Tapeten AG vereinbart wurden, das Betriebsergebnis als Bemessungsgrundlage haben,
und die ergebnisabhängige Komponente der Vorstandsvergütung, wie bereits erläutert,
auf dem Konzernergebnis nach Steuern basiert.

Die jährlichen Veränderungen der einzelnen Werte stellen sich wie folgt dar. In Fällen,
in denen mathematisch keine prozentuale jährliche Veränderung berechnet werden kann,
da z.B. der Vorjahreswert den Wert Null hat, ist dieses mit „n.v.“ gekennzeichnet.

Verän-

derung

2018

gegenüber

2017

Verän-

derung

2019

gegenüber

2018

Verän-

derung

2020

gegenüber

2019

Verän-

derung

2021

gegenüber

2020

1. Ertragsentwicklung
Betriebsergebnis (HGB) n.v. 3.164,4 % 86,5 % -86,8 %
Jahresüberschuss/​-fehlbetrag (HGB) n.v. n.v. n.v. -62,3 %
Konzernergebnis n. St. (IFRS) n.v. n.v. -89,7 % 166,1 %
2. Durchschnittliche Vergütung der Arbeitnehmer auf Vollzeitäquivalenzbasis
bei der A.S. Création Tapeten AG 0,1 % 2,5 % 7,0 % -6,7 %
3. Vergütung der Vorstandsmitglieder
Daniel Barth
(seit 11/​2018)
n.v. 1.275,1 % -8,6 % 18,7 %
Maik Krämer
(seit 04/​2001)
-0,5 % 0,2 % 113,8 % 21,5 %
Antonios Suskas
(seit 04/​2013)
-2,7 % 2,2 % 88,9 % 22,2 %
4. Vergütung ehemaliger Vorstandsmitglieder
Roland Bantel
(von 04/​2015 bis 03/​2020)
6,4 % 3,0 % 63,7 % -65,6 %
5. Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder
Jörn Kämper
(seit 05/​21)
n.v.
Jochen Müller
(seit 05/​14)
0,0 % 80,8 % 24,4 % -29,1 %
Dr. Volker Hues
(seit 05/​15)
0,0 % 0,0 % 25,0 % 0,0 %
Julia Tauscher
(seit 05/​21)
n.v.
Kevin Wegner
(seit 05/​21)
n.v.
Dr. Stephan Zilkens
(seit 08/​19)
n.v. 324,4 % 0,0 %
Jella Benner-Heinacher
(von 04/​1998 bis 05/​21)
0,0 % 0,0 % 0,0 % -65,5 %
Peter Mourschinetz
(von 06/​2001 bis 05/​2021)
0,0 % 0,0 % 0,0 % -65,5 %
Rolf Schmuck
(von 04/​1998 bis 05/​2021)
0,0 % 0,0 % 0,0 % -65,5 %

Tabelle 13: Vergleichende Darstellung der jährlichen Veränderungen

Gummersbach, den 23. März 2022

A.S. Création Tapeten AG

Für den Aufsichtsrat

Jörn Kämper

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Für den Vorstand

Maik Krämer

Vorsitzender des Vorstands

 

Prüfungsvermerk des Wirtschaftsprüfers

Vermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers über die Prüfung des Vergütungsberichts
nach § 162 Abs. 3 AktG

An die A.S. Création Tapeten AG

Prüfungsurteil

Wir haben den Vergütungsbericht der A.S. Création Tapeten AG, Gummersbach, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 daraufhin formell geprüft,
ob die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG im Vergütungsbericht gemacht wurden. In
Einklang mit § 162 Abs. 3 AktG haben wir den Vergütungsbericht nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung sind im beigefügten Vergütungsbericht in allen wesentlichen
Belangen die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG gemacht worden. Unser Prüfungsurteil
erstreckt sich nicht auf den Inhalt des Vergütungsberichts.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Vergütungsberichts in Übereinstimmung mit § 162 Abs.
3 AktG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Die Prüfung des Vergütungsberichts
nach § 162 Abs. 3 AktG (IDW PS 870) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach dieser
Vorschrift und diesem Standard ist im Abschnitt „Verantwortung des Wirtschaftsprüfers“
unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir haben als Wirtschaftsprüferpraxis die
Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung
in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) angewendet. Die Berufspflichten gemäß der
Wirtschaftsprüferordnung und der Berufssatzung für Wirtschaftsprüfer /​ vereidigte
Buchprüfer einschließlich der Anforderungen an die Unabhängigkeit haben wir eingehalten.

Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der Vorstand und der Aufsichtsrat sind verantwortlich für die Aufstellung des Vergütungsberichts,
einschließlich der dazugehörigen Angaben, der den Anforderungen des § 162 AktG entspricht.
Ferner sind sie verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig
erachten, um die Aufstellung eines Vergütungsberichts, einschließlich der dazugehörigen
Angaben, zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten
– falschen Darstellungen ist.

Verantwortung des Wirtschaftsprüfers

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob im Vergütungsbericht
in allen wesentlichen Belangen die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG gemacht worden
sind, und hierüber ein Prüfungsurteil in einem Vermerk abzugeben.

Wir haben unsere Prüfung so geplant und durchgeführt, dass wir durch einen Vergleich
der im Vergütungsbericht gemachten Angaben mit den in § 162 Abs. 1 und 2 AktG geforderten
Angaben die formelle Vollständigkeit des Vergütungsberichts feststellen können. In
Einklang mit § 162 Abs. 3 AktG haben wir die inhaltliche Richtigkeit der Angaben,
die inhaltliche Vollständigkeit der einzelnen Angaben oder die angemessene Darstellung
des Vergütungsberichts nicht geprüft.

Umgang mit etwaigen irreführenden Darstellungen

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, den Vergütungsbericht
unter Berücksichtigung der Kenntnisse aus der Abschlussprüfung zu lesen und dabei
für Anzeichen aufmerksam zu bleiben, ob der Vergütungsbericht irreführende Darstellungen
in Bezug auf die inhaltliche Richtigkeit der Angaben, die inhaltliche Vollständigkeit
der einzelnen Angaben oder die angemessene Darstellung des Vergütungsberichts enthält.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen,
dass eine solche irreführende Darstellung vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese
Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Köln, 23. März 2022

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Wirtschaftsprüfer

Vasilev

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