Dienstag, 06.12.2022

Davigo AG – Bezugsaufforderung

DAVIGO AG

Hamburg

Bezugsaufforderung

Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der DAVIGO AG (die „Gesellschaft“)
vom 28. September 2020 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 28. September 2025 das
Grundkapital der Gesellschaft von derzeit EUR 1.747.730,00 im Umfang bis zu insgesamt
EUR 752.270,00 einmalig oder mehrmalig durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden
Stückaktien gegen Bareinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital I – § 4 Abs. 4 der Satzung
der Gesellschaft in der Fassung vom 6. Oktober 2020). Das Genehmigte Kapital gemäß
Ermächtigung vom 28. September 2020 beträgt nach teilweiser Ausnutzung nunmehr noch
EUR 667.470,00. Diese Änderung wurde am 4. Juni 2021 ins Handelsregister eingetragen.
Die Ermächtigung sieht daher vor, dass die neuen Aktien den Aktionären zum Bezug anzubieten
sind, wobei der Vorstand jedoch ermächtigt ist, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge
vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen
der Aktienausgabe bei der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital
I festzulegen.

Die Satzungsänderung ist am 6. Oktober 2020 in das Handelsregister eingetragen worden.
Das Genehmigte Kapital I besteht noch in Höhe von EUR 667.470,00.

In Ausnutzung der vorstehend beschriebenen Ermächtigung hat der Vorstand der Gesellschaft
am 4. März 2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 9. März 2022 beschlossen, von
der Ermächtigung gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung in der Fassung vom 4. Juni 2021 in einem
Teilumfang Gebrauch zu machen und das Grundkapital der Gesellschaft von zurzeit EUR
1.832.530,00, das eingeteilt ist in 183.253 auf den Namen lautende Stückaktien, gegen
Bareinlagen um bis zu EUR 667.470,00 auf bis zu EUR 2.500.000,00 zu erhöhen und zwar
durch Ausgabe von bis zu 66.747 neuen auf den Namen lautenden Stückaktien (mit einem
rechnerischen Anteil am Grundkapital in Höhe von EUR 10,00 je Aktien) (die „Neuen Aktien“).

Die Neuen Aktien werden zu einem Ausgabebetrag von EUR 150,00 je Aktie ausgegeben.

Die Neuen Aktien sind ab dem Beginn des Geschäftsjahres, in dem die Kapitalerhöhung
in das Handelsregister eingetragen wird, gewinnberechtigt.

Die Neuen Aktien werden den Aktionären im Verhältnis 2,7454:1 zum Entgelt von EUR
150,00 je Aktie unmittelbar und provisionsfrei angeboten. 2,7454 alte Aktien berechtigen
zum Bezug von einer Neuen Aktie. Es kann jeweils nur eine Neue Aktie oder ein Vielfaches
hiervon bezogen werden. Sollte sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ein Bruchteil
einer Neuen Aktien bei einem beziehenden Aktionär ergeben (Spitzenbetrag), so ist
dieser Spitzenbetrag vom Bezugsrecht ausgeschlossen, d.h. der entsprechende Bruchteil
verfällt und es wird auf die vorangehende volle Stückzahl abgerundet.

Wir bitten hiermit unsere Aktionäre, ihr Bezugsrecht auf die Neuen Aktien zur Vermeidung
des Ausschlusses in der Zeit

vom 17. März 2022 bis 1. April 2022 (einschließlich)

bei der Gesellschaft während der üblichen Geschäftsstunden unter Benutzung der dort
erhältlichen Vordrucke für die Bezugserklärung und Zeichnungsscheine auszuüben. Die
Vordrucke für die Bezugserklärung und Zeichnungsscheine werden den Aktionären auch
durch die Gesellschaft übermittelt. Bei der Rücksendung der Bezugserklärungen und
Zeichnungsscheine ist zur Vermeidung des Ausschlusses vom Bezugsrecht auf Eingang
spätestens am 1. April 2022 zu achten.

Die Einzahlungen auf die Neuen Aktien sind in voller Höhe des Ausgabebetrages bis
zum 8. April 2022 in bar auf das Konto mit der IBAN DE54 2007 0000 0527 7157 01 der
Gesellschaft bei der Deutschen Bank (Sonderkonto) endgültig zur freien Verfügung des
Vorstands zu leisten.

Die Ausübung des Bezugsrechts setzt voraus, dass der Bezugspreis (Ausgabebetrag) von
EUR 150,00 je Neuer Aktie spätestens bis zum 8. April 2022 auf das oben genannte Konto
gezahlt wird.

Nicht aufgrund im Rahmen der Ausübung des gesetzlichen Bezugsrechts gezeichnete Neue
Aktien können vom Vorstand frei bei Dritten platziert werden. Der Vorstand wird insoweit
ermächtigt, bis zum 31. August 2022, die Aktien durch Privatplatzierung und/​oder ein
öffentliches Angebot bestens, jedoch mindestens zum oben festgesetzten Ausgabebetrag,
unmittelbar oder über ein Kreditinstitut oder einen sonstigen mit der Abwicklung beauftragten
Emissionsmittler zu platzieren.

Der Beschluss über die Erhöhung des Grundkapitals wird unwirksam, wenn nicht bis zum
31. August 2022 Neue Aktien gezeichnet wurden und die Kapitalerhöhung insoweit nicht
bis zum 30. November 2022 durchgeführt wurde. Eine Durchführung der Kapitalerhöhung
nach Ablauf der Frist ist unzulässig.

Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung unserer Gesellschaft vom 28. September
2020 ist der Aufsichtsrat ermächtigt, die Fassung der Satzung nach vollständiger oder
teilweiser Durchführung der Erhöhung des Grundkapitals aus dem Genehmigten Kapital
I entsprechend dem Umfang der bis dahin erfolgten Kapitalerhöhung aus dem Genehmigten
Kapital I oder nach Ablauf der Ermächtigungsfrist anzupassen.

 

Hamburg, im März 2022

DAVIGO Aktiengesellschaft

Der Vorstand

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