Donnerstag, 02.02.2023

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SinnerSchrader Aktiengesellschaft: Bekanntmachung gemäß § 14 Nr. 1 SpruchG betreffend den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Accenture Digital Holdings GmbH SinnerSchrader Aktiengesellschaft 403 HKO 10/18, 13 W 87/19

SinnerSchrader Aktiengesellschaft

Hamburg

Bekanntmachung gemäß § 14 Nr. 1 SpruchG betreffend den Beherrschungs-
und Gewinnabführungsvertrag mit der Accenture Digital Holdings GmbH

Die Gesellschafterversammlung der Accenture Digital Holdings GmbH und die Hauptversammlung der SinnerSchrader Aktiengesellschaft beschlossen am 5. Dezember 2017 bzw. am 6. Dezember 2017 über den Abschluss einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Accenture Digital Holdings GmbH und der SinnerSchrader Aktiengesellschaft. Daraufhin schlossen die Accenture Digital Holdings GmbH und die SinnerSchrader Aktiengesellschaft am 7. Dezember 2017 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, der am 16. Januar 2018 im Handelsregister der SinnerSchrader Aktiengesellschaft eingetragen und damit wirksam wurde. Neben einer (jährlichen) Ausgleichszahlung in Höhe von EUR 0,27 (brutto) je Aktie der SinnerSchrader Aktiengesellschaft wurde in dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag für die außenstehenden Aktionäre der SinnerSchrader Aktiengesellschaft eine Barabfindung in Höhe von EUR 10,21 je Aktie der SinnerSchrader Aktiengesellschaft festgesetzt.

Mehrere Aktionäre der SinnerSchrader Aktiengesellschaft leiteten daraufhin ein Spruchverfahren gegen die Accenture Digital Holdings GmbH vor dem Landgericht Hamburg ein. Das Landgericht Hamburg entschied über die Anträge mit Beschluss vom 26. April 2019 (Az.: 403 HKO 10/​18). Gegen diesen Beschluss richteten sich mehrere Antragsteller im Wege der Beschwerde. Mit Beschluss vom 23. September 2021 hat das Hanseatische Oberlandesgericht (Az.: 13 W 87/​19) die Beschwerden der Antragsteller gegen den Beschluss des Landgerichts zurückgewiesen und die Rechtsbeschwerde nicht zugelassen.

Gemäß § 14 Nr. 1 SpruchG wird der rechtskräftige Beschluss des Landgerichts Hamburg sowie der rechtskräftige Beschluss des Hanseatischen Oberlandesgerichts wie folgt bekannt gemacht:

Landgericht Hamburg
Az. 403 HKO 10/​18

In der Sache

1) – 70) […] – Antragsteller/​in –

71) […] – gemeinsamer Vertreter der außenstehenden Aktionäre –

72) […] – Antragstellerin –

Zustellungsbevollmächtigter zu 1 – 5: […]

Prozessbevollmächtigter zu 9 – 12: […]

Prozessbevollmächtigte zu 14: […]

Zustellungsbevollmächtigter zu 15 – 18: […]

Zustellungsbevollmächtigter zu 21: […]

Zustellungsbevollmächtigte zu 24: […]

Prozessbevollmächtigter zu 25: […]

Prozessbevollmächtigter zu 26: […]

Zustellungsbevollmächtigter zu 27: […]

Prozessbevollmächtigter zu 33 und 34: […]

Prozessbevollmächtigter zu 35 – 38: […]

Prozessbevollmächtigter zu 42: […]

Prozessbevollmächtigte zu 43 – 48, 63: […]

Prozessbevollmächtigte zu 50 und 51: […]

Prozessbevollmächtigte zu 54: […]

Prozessbevollmächtigter zu 55: […]

Prozessbevollmächtigter zu 56: […]

Prozessbevollmächtigter zu 57: […]

Prozessbevollmächtigter zu 58 und 59: […]

Prozessbevollmächtigte zu 64 und 65: […]

gegen

Accenture Digital Holdings GmbH, vertreten durch ihre Geschäftsführer Frank Riemensperger und Marcus Huth, Campus Kronberg 1, 61476 Kronberg im Taunus

– Antragsgegnerin –

Prozessbevollmächtigte:
Rechtsanwälte Baker & McKenzie, Bethmannstr. 50-54, 60311 Frankfurt, Gz.: CVD/​TOHO 1389108

beschließt das Landgericht Hamburg – Kammer 3 für Handelssachen – durch den Vorsitzenden Richter am Landgericht […], den Handelsrichter […] und den Handelsrichter […] am 26.04.2019:

1.

Die Anträge der Antragsteller auf Erhöhung der Barabfindung und der Ausgleichszahlung werden zurückgewiesen.

2.

Die Gerichtskosten sowie die Vergütung und die Auslagen des gemeinsamen Vertreters hat die Antragsgegnerin zu tragen.

3.

Im Übrigen findet eine Kostenerstattung nicht statt.

4.

Der Geschäftswert für die Gerichtskosten und der Gegenstandswert für die Vergütung des gemeinsamen Vertreters werden auf EUR 200.000,00 festgesetzt.

Hanseatisches Oberlandesgericht

Az.: 13 W 87/​19
403 HKO 10/​18 LG Hamburg

In der Sache

1) – 8) […] – Antragsteller/​in, im Beschwerdeverfahren nicht beteiligt –

9) – 12) […] – Antragsteller/​in und Beschwerdeführer/​in –

13) – 32) […] – Antragsteller/​in, im Beschwerdeverfahren nicht beteiligt –

33) – 38) […] – Antragsteller/​in und Beschwerdeführer/​in –

39) – 41) […] – Antragsteller/​in, im Beschwerdeverfahren nicht beteiligt –

42) […] – Antragsteller und Beschwerdeführer –

43) […] – Antragstellerin, im Beschwerdeverfahren nicht beteiligt –

44) – 48) […] – Antragsteller/​in und Beschwerdeführer/​in –

49) […] – Antragsteller, im Beschwerdeverfahren nicht beteiligt –

50) – 51) […] – Antragsteller/​in und Beschwerdeführer/​in –

52) […] – Antragstellerin, im Beschwerdeverfahren nicht beteiligt –

53) – 57) […] – Antragsteller/​in und Beschwerdeführer/​in –

58) – 62) […] – Antragsteller/​in, im Beschwerdeverfahren nicht beteiligt –

63) […] – Antragsteller und Beschwerdeführer –

64) – 70) […] – Antragsteller/​in, im Beschwerdeverfahren nicht beteiligt –

71) […] als Gemeinsamer Vertreter der außenstehenden Aktionäre – Antragsteller, im Beschwerdeverfahren nicht beteiligt –

72) […] – Antragstellerin, im Beschwerdeverfahren nicht beteiligt –

Zustellungsbevollmächtigter zu 1- 5: […]

Prozessbevollmächtigter zu 9 – 12: […]

Prozessbevollmächtigte zu 14: […]

Zustellungsbevollmächtigter zu 15 – 18: […]

Zustellungsbevollmächtigter zu 21: […]

Zustellungsbevollmächtigte zu 24: […]

Prozessbevollmächtigter zu 25: […]

Prozessbevollmächtigter zu 26: […]

Zustellungsbevollmächtigter zu 27: […]

Prozessbevollmächtigter zu 33 und 34: […]

Prozessbevollmächtigter zu 35 – 38: […]

Prozessbevollmächtigter zu 42: […]

Prozessbevollmächtigte zu 43 – 48, 63: […]

Prozessbevollmächtigte zu 50 und 51: […]

Prozessbevollmächtigte zu 53 – 57: […]

Prozessbevollmächtigte zu 58 und 59: […]

Prozessbevollmächtigte zu 64 und 65: […]

Prozessbevollmächtigte zu 71: […]

gegen

Accenture Digital Holdings GmbH, vertreten durch d. Geschäftsführer Frank Riemensperger und Marcus Huth, Campus Kronberg 1, 61476 Kronberg im Taunus

– Antragsgegnerin und Beschwerdegegnerin –

Prozessbevollmächtigte:
Rechtsanwälte Baker & McKenzie, Bethmannstr. 50-54, 60311 Frankfurt, Gz.: CVD/​TOHO 1389108

beschließt das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg – 13. Zivilsenat – durch den Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht […], die Richterin am Oberlandesgericht […] und den Richter am Oberlandesgericht […] am 23.09.2021:

1.)

Die Beschwerden der Antragsteller zu 9 – 12, 33 – 38, 42, 44 – 48, 50 – 51, 53 – 57 und 63 gegen den Beschluss des Landgerichts Hamburg vom 26.04.2019 werden zurückgewiesen.

2.)

Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Gemeinsamen Vertreters nach einem Gegenstandswert von € 200.000; im Übrigen findet eine Kostenerstattung nicht statt.

 

Hamburg, im Oktober 2021

SinnerSchrader Aktiengesellschaft

Der Vorstand

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