Sonntag, 07.08.2022

VALORA EFFEKTEN HANDEL AG – Einladung zur 34. ordentlichen Hauptversammlung

VALORA EFFEKTEN HANDEL AG

Ettlingen

Aktie: Wertpapier-Kenn-Nummer 760 010 /​ ISIN DE0007600108

Einladung zur Hauptversammlung

Wir laden hiermit die Aktionäre unserer Gesellschaft zur 34. ordentlichen Hauptversammlung
am Donnerstag, den 19. Mai 2022 um 11.00 Uhr ein. Die Hauptversammlung findet als
virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten
in den Geschäftsräumen der Gesellschaft, Am Hardtwald 7 in 76275 Ettlingen, statt
und wird für die Aktionäre und ihre Bevollmächtigten live im Internet über ein passwortgeschütztes
Internetportal übertragen.

Tagesordnung

 
1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2021 nebst Lagebericht
des Vorstands mit dem erläuternden Bericht des Vorstands zu den Angaben nach § 289a
HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2021

Der Jahresabschluss ist durch den Aufsichtsrat bereits gebilligt und damit festgestellt
worden. Die Vorlage der vorgenannten Unterlagen dient der Information. Die Hauptversammlung
hat zu diesem Tagesordnungspunkt keinen Beschluss zu fassen.

2.

Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2021

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2021 Entlastung
zu erteilen.

3.

Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2021

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2021
Entlastung zu erteilen.

4.

Beschlussfassung über die Zahlung einer Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, als Vergütung an die Mitglieder des Aufsichtsrats
für das Geschäftsjahr 2021 insgesamt EUR 18.000,00 zuzüglich eventuell anfallender
Umsatzsteuer zu zahlen.

5.

Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2022

Der Aufsichtsrat schlägt vor, zu beschließen: Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr
2022 wird die BANSBACH GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft,
Ulmenstr. 22, 60325 Frankfurt a.M., gewählt.

6.

Vorlage des Vergütungsberichts zur Erörterung

Nach dem Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) haben
Vorstand und Aufsichtsrat gemäß § 162 AktG jährlich einen Vergütungsbericht zu erstellen
und der Hauptversammlung gemäß § 120a Abs. 4 AktG zur Billigung oder unter den Voraussetzungen
des § 120a Abs. 5 AktG zur Erörterung vorzulegen. Vorstand und Aufsichtsrat haben
einen Vergütungsbericht über die im Geschäftsjahr 2021 jedem Mitglied des Vorstands
und des Aufsichtsrats gewährte und geschuldete Vergütung erstellt. Der Vergütungsbericht
wurde gemäß § 162 Abs. 3 AktG vom Abschlussprüfer geprüft und mit einem Prüfungsvermerk
versehen. Da die Gesellschaft als mittlere Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267
Abs. 1 HGB die Voraussetzungen des § 120a Abs. 5 AktG erfüllt, wird der Vergütungsbericht
der Hauptversammlung nicht zur Beschlussfassung über die Billigung, sondern unter
eigenem Tagesordnungspunkt zur Erörterung vorgelegt. Eine Beschlussfassung der Hauptversammlung
zu Punkt 6 der Tagesordnung ist deshalb nicht erforderlich

Der nach § 162 AktG erstellte und geprüfte Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr
2021 und der Vermerk über dessen Prüfung durch den Abschlussprüfer sind am Ende dieser
Einladung nach dem Abschnitt „Weitere Angaben und Hinweise“ abgedruckt und von der
Einberufung der Hauptversammlung an und während der Hauptversammlung auf der Internetseite
der Gesellschaft unter

https:/​/​veh.de/​investor-relations/​hauptversammlung

zugänglich.

Weitere Angaben und Hinweise:

Auf der Grundlage von § 1 Abs. 2, Abs. 6 des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-,
Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der
Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, das zuletzt durch Artikel 15 des Aufbauhilfegesetzes
2021 vom 10. September 2021 (BGBl. I S. 4147) geändert worden ist (in seiner aktuellen
Fassung nachfolgend „COVID-19-Gesetz“), hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats
entschieden, die Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer
Bevollmächtigten als virtuelle Hauptversammlung abzuhalten und dass die Aktionäre
ihre Stimmen in der Hauptversammlung im Wege der elektronischen Kommunikation abgeben
können. Vor dem Hintergrund der unabsehbaren weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie
und der damit zusammenhängenden Verhaltensregeln soll dadurch insbesondere Planungssicherheit
gewährleistet werden. Außerdem sollen Gesundheitsrisiken für Aktionäre sowie Mitarbeiter,
externe Dienstleister und Organmitglieder soweit wie möglich vermieden werden.

Die Hauptversammlung findet unter Anwesenheit des Vorsitzenden des Aufsichtsrats als
Versammlungsleiter, des Vorstands, des Stimmrechtsvertreters der Gesellschaft, der
mit der Niederschrift der Hauptversammlung beauftragten Notarin sowie der zur Durchführung
der Hauptversammlung erforderlichen Mitarbeiter (Back Office) in den Geschäftsräumen
der Gesellschaft Am Hardtwald 7 in 76275 Ettlingen statt.

Die Durchführung der ordentlichen Hauptversammlung 2022 als virtuelle Hauptversammlung
nach Maßgabe des COVID-19-Gesetzes führt zu Modifikationen in den Abläufen der Hauptversammlung
sowie bei den Rechten der Aktionäre. Zur Durchführung der virtuellen Hauptversammlung
hat die Gesellschaft ein passwortgeschütztes Internetportal zur Hauptversammlung eingerichtet
(im Folgenden „Aktionärsportal“), das unter der Internetadresse

https:/​/​veh.de/​investor-relations/​hauptversammlung

aufgerufen werden kann.

Über das Aktionärsportal kann sich der zur virtuellen Hauptversammlung ordnungsgemäß
angemeldete Aktionär oder sein Bevollmächtigter unter Angabe seiner Zugangsnummer
sowie der dazugehörigen individuellen PIN einloggen. Die Hauptversammlung wird vollständig
in Bild und Ton im Internet übertragen, die Stimmrechtsausübung der Aktionäre über
elektronische Kommunikation (Briefwahl) sowie Vollmachtserteilung werden ermöglicht,
den Aktionären wird ein Fragerecht im Wege der elektronischen Kommunikation eingeräumt
und Aktionäre, die ihr Stimmrecht ausgeübt haben, können über elektronische Kommunikation
Widerspruch gegen Beschlüsse der Hauptversammlung erheben.

Wir bitten die Aktionäre um besondere Beachtung der nachstehenden Hinweise zur Anmeldung
zur Hauptversammlung, zur Ausübung des Stimmrechts sowie zu weiteren Aktionärsrechten.

Teilnahme an der Hauptversammlung

Aktionäre, die an der virtuellen Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre
teilnehmen und ihr Stimmrecht ausüben wollen, müssen sich vor der Hauptversammlung
anmelden. Die Aktionäre müssen außerdem ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung
und zur Ausübung des Stimmrechts nachweisen. Dazu ist ein Nachweis ihres Anteilsbesitzes
durch das depotführende Kreditinstitut oder Finanzdienstleistungsinstitut der sich
auf den Beginn (0:00 Uhr Ortszeit) des 21. Tages vor der Hauptversammlung, also den
28. April 2022 bezieht, ausreichend. Die Anmeldung und der Nachweis des Anteilsbesitzes
müssen in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder englischer Sprache erfolgen und
der Gesellschaft unter der nachstehend bestimmten Adresse spätestens am Donnerstag,
12. Mai 2022 (24:00 Uhr Ortszeit) zugehen.

VALORA EFFEKTEN HANDEL AG

c/​o UBJ. GmbH
Haus der Wirtschaft
Kapstadtring 10
22297 Hamburg
Telefax: 040/​63785423
E-Mail: hv@ubj.de

Den ordnungsgemäß angemeldeten Aktionären wird anstelle der herkömmlichen Eintrittskarte
für die Hauptversammlung eine Zugangskarte zur Rechtsausübung zugeschickt.

Die Zugangskarte enthält unter anderem eine Zugangsnummer, die der Identifikation
dient, und den PIN-Code, mit dem die Aktionäre das unter der Internetadresse

https:/​/​veh.de/​investor-relations/​hauptversammlung

zugängliche internetgestützte Aktionärsportal der Gesellschaft nutzen können. Um den
rechtzeitigen Erhalt der Zugangskarte sicherzustellen, bitten wir, diese möglichst
frühzeitig anzufordern.

Es erfolgt eine Bild- und Tonübertragung der gesamten Hauptversammlung über die Internetseite
der Gesellschaft über das unter

https:/​/​veh.de/​investor-relations/​hauptversammlung

erreichbare passwortgeschützte Aktionärsportal der Gesellschaft. Aktionäre oder deren
Bevollmächtigte können an der Hauptversammlung nicht physisch, sondern nur im Wege
elektronischer Zuschaltung über dieses Aktionärsportal teilnehmen und ihr Stimmrecht
nur durch elektronische Kommunikation mittels Briefwahl insbesondere über das Aktionärsportal
oder über Vollmachtserteilung (einschließlich der Vollmachtserteilung an die von der
Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter) ausüben. Sie müssen sich hierzu ordnungsgemäß
unter Nachweis ihres Anteilsbesitzes bei der Gesellschaft angemeldet haben.

Am Tag der Hauptversammlung können Sie sich dann mit den auf der ihnen zugesandten
Zugangskarte angegebenen Zugangsdaten elektronisch über das Aktionärsportal zuschalten
und ab Beginn der Hauptversammlung um 11:00 Uhr bis zu deren Beendigung der Hauptversammlung
folgen. Aktionäre oder Aktionärsvertreter, die sich nicht rechtzeitig ordnungsgemäß
zur Teilnahme an der Hauptversammlung im Wege elektronischer Zuschaltung angemeldet
haben, können sich nicht über das Aktionärsportal zuschalten.

Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte

Im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beträgt das Grundkapital der Gesellschaft
1.732.500,00 € und ist eingeteilt in 1.732.500 teilnahme- und stimmberechtigte Stückaktien,
die je eine Stimme gewähren.

Stimmabgabe durch Bevollmächtigte

Die Aktionäre haben die Möglichkeit, ihr Stimmrecht selbst oder nach Vollmachtserteilung
durch Bevollmächtigte, z.B. durch ein Kreditinstitut, durch eine Vereinigung von Aktionären,
durch sonstige Intermediäre oder nach § 135 AktG Gleichgestellte, durch von der Gesellschaft
benannte Stimmrechtsvertreter oder Dritte, auszuüben. Auch dann sind eine fristgemäße
Anmeldung und der Nachweis des Anteilsbesitzes nach den vorstehenden Bedingungen erforderlich.
Hierbei ist zu beachten, dass nicht nur Aktionäre, sondern auch zur Bevollmächtigung
berechtigte Intermediäre und sonstige Bevollmächtigte mit Ausnahme des Stimmrechtsvertreters
der Gesellschaft nicht physisch an der präsenzlosen Hauptversammlung gemäß § 1 Abs.
2 COVID-19-Gesetz teilnehmen, sondern die von ihnen zu vertretenden Stimmen entsprechend
den nachfolgend beschriebenen Verfahren zur Stimmabgabe abgeben.

Die Vollmacht kann schriftlich oder in Textform (§ 126b BGB) an die oben unter „Teilnahme
an der Hauptversammlung“ angegebene Postanschrift, per Fax (040-63785423) oder durch
elektronische Datenübermittlung (E-Mail an: hv@ubj.de ) erteilt werden. Die Aktionäre
erhalten mit Zusendung der Zugangskarte ein Formular, das zur Vollmachts- und Weisungserteilung
an den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter oder einen sonstigen Bevollmächtigten
verwendet werden kann. Das Formular wird den Aktionären zudem auf der Internetseite

https:/​/​veh.de/​investor-relations/​hauptversammlung

zugänglich gemacht. Das Aktionärsportal bietet zudem die Möglichkeit, eine Vollmacht
an Dritte sowie eine Vollmacht und Weisungen an den von der Gesellschaft benannten
Stimmrechtsvertreter zu erteilen bzw. zu widerrufen. Vollmachten oder deren Widerruf,
die postalisch, per Fax oder E-Mail übertragen werden, müssen der Gesellschaft aus
organisatorischen Gründen bis zum 17. Mai 2022, 24:00 Uhr Ortszeit, zugehen; über
das Aktionärsportal ist eine Vollmachtserteilung oder deren Widerruf auch noch während
der Hauptversammlung bis zur Schließung der Abstimmung möglich.

Bei der Bevollmächtigung eines Kreditinstituts, einer Aktionärsvereinigung oder sonstiger
von § 135 AktG erfasster Intermediäre oder nach § 135 AktG Gleichgestellter können
Besonderheiten gelten; die Aktionäre werden gebeten, sich in einem solchen Fall mit
dem zu Bevollmächtigenden rechtzeitig wegen einer von ihm möglicherweise geforderten
Form der Vollmacht abzustimmen.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihr Stimmrecht durch den Stimmrechtsvertreter der
Gesellschaft nach Maßgabe Ihrer Weisungen ausüben zu lassen. Bitte beachten Sie, dass
der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft Stimmrechte von Aktionären nur zu denjenigen
Tagesordnungspunkten ausüben kann, zu denen er neben einer Vollmacht von den Aktionären
auch eine entsprechende Weisung erhalten hat. Sollte zu TOP 3 „Entlastung des Aufsichtsrats“
eine Einzelabstimmung durchgeführt werden, dann gelten die entsprechenden Weisungen
zu diesem Tagesordnungspunkt entsprechend für die Einzelabstimmungen. Der Stimmrechtsvertreter
der Gesellschaft wird Ihre Stimmrechte entsprechend Ihren Weisungen vertreten. Ein
Formular für die Vollmacht und Weisungen für den Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft
wird mit der Zugangskarte übersandt bzw. steht im Internet unter

https:/​/​veh.de/​investor-relations/​hauptversammlung

zum Download bereit.

Die Erteilung der Vollmacht und Weisungen an den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter
und ggf. deren Widerruf müssen der Gesellschaft auf einem der folgenden Wege aus organisatorischen
Gründen bis spätestens zum 17. Mai 2022, 24.00 Uhr, zugehen:

VALORA EFFEKTEN HANDEL AG

c/​o UBJ. GmbH
Haus der Wirtschaft
Kapstadtring 10
22297 Hamburg
Telefax: 040/​63785423
E-Mail: hv@ubj.de

Unbeschadet der notwendigen ordnungsgemäßen Anmeldung ist die Erteilung von Vollmachten
an Dritte und deren Widerruf über das Aktionärsportal bis zu dem Zeitpunkt möglich,
zu dem der Versammlungsleiter die Abstimmung über die Tagesordnungspunkte schließt;
dies wird er vorher ankündigen. Vollmachten oder deren Widerruf, die postalisch, per
Fax oder E-Mail übertragen werden, müssen hingegen bereits bis zum 17. Mai 2022, 24:00
Uhr Ortszeit zugehen. Bei mehreren Bevollmächtigungen gilt die zeitlich letzte Bevollmächtigung,
sollte sich deren Zeitpunkt nicht eindeutig aus der Bevollmächtigung ergeben, dann
ist der zeitlich letzte Zugang bei der Gesellschaft nach Maßgabe der vorstehenden
Angaben ausschlaggebend.

Stimmabgabe durch Briefwahl

Aktionäre und ihre Bevollmächtigten können ihre Stimmen im Wege elektronischer Kommunikation
abgeben („Briefwahl“). Auch hierzu sind eine rechtzeitige Anmeldung und ein Nachweis
des Anteilsbesitzes wie oben unter „Teilnahme an der Hauptversammlung“ beschrieben
erforderlich. Die Stimmabgabe per Telefax oder per E-Mail muss der Gesellschaft unter
Angabe der in der Zugangskarte genannten Zugangsnummer aus organisatorischen Gründen
bis Dienstag, 17. Mai 2022, 24:00 Uhr (Eingang), unter der obigen unter „Teilnahme
an der Hauptversammlung“ genannten Faxnummer oder E-Mail-Adresse zugegangen sein.

Die elektronische Stimmabgabe über das Aktionärsportal (siehe oben unter „Teilnahme
an der Hauptversammlung“) kann hingegen auch noch während der Hauptversammlung erfolgen.
Unbeschadet der notwendigen ordnungsgemäßen Anmeldung (siehe oben unter „Teilnahme
an der Hauptversammlung“), ist die Stimmabgabe über das Aktionärsportal jeweils bis
zu dem Zeitpunkt möglich, zu dem der Versammlungsleiter die Abstimmung über die Tagesordnungspunkte
schließt; dies wird er vorher ankündigen. Für einen Widerruf der Stimmabgabe durch
Briefwahl gelten die vorstehenden Angaben zu den Möglichkeiten der Übermittlung und
zu den Fristen entsprechend. Auch bevollmächtigte Intermediäre, Aktionärsvereinigungen
und Stimmrechtsberater gemäß § 134a AktG sowie diesen gemäß § 135 Abs. 8 AktG gleichgestellte
Personen können sich der Briefwahl bedienen.

Bei mehreren voneinander abweichenden Stimmabgaben eines Aktionärs oder seines Bevollmächtigten
für ein und denselben Aktienbestand wird grundsätzlich die zuletzt abgegebene Stimmabgabe
berücksichtigt. Sofern dieser Zeitpunkt nicht eindeutig erkennbar ist, wird die zuletzt
bei der Gesellschaft nach Maßgabe der vorstehenden Angaben eingegangene Stimmabgabe
berücksichtigt.

Gegenanträge, Geschäftsordnungsanträge und Wahlvorschläge

Die Aktionäre haben die Möglichkeit, gem. §§ 126, 127 AktG Gegenanträge, Geschäftsordnungsanträge
sowie Wahlvorschläge im Vorfeld der Hauptversammlung nach Maßgabe der nachstehenden
Ausführungen zu übermitteln:

Gegenanträge gegen einen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu einem bestimmten
Punkt der Tagesordnung entsprechend § 126 Abs. 1 AktG, Geschäftsordnungsanträge oder
Wahlvorschläge entsprechend § 127 AktG sind ausschließlich an die folgende Anschrift
zu richten:

VALORA EFFEKTEN HANDEL AG

Am Hardtwald 7
76275 Ettlingen
Telefax: 07243/​90004
E-Mail: info@valora.de

Gegenanträge, Geschäftsordnungsanträge und Wahlvorschläge von Aktionären, die bis
zum 4. Mai 2022, 24:00 Uhr eingehen, sowie eventuelle Stellungnahmen der Gesellschaft
werden auf der Internetseite der Gesellschaft unter

https:/​/​veh.de/​investor-relations/​hauptversammlung

unverzüglich zugänglich gemacht, sofern die übrigen Voraussetzungen für eine Veröffentlichung
entsprechend § 126 AktG bzw. § 127 AktG erfüllt sind. Anderweitig adressierte Gegenanträge,
Geschäftsordnungsanträge und Wahlvorschläge, oder nach dem genannten Termin eingehende
Gegenanträge, Geschäftsordnungsanträge und Wahlvorschläge werden nicht berücksichtigt.

Gem. § 1 Abs. 2 S. 3 COVID-19-Gesetz gelten entsprechend §§ 126, 127 AktG zugänglich
gemachte Gegenanträge, Geschäftsordnungsanträge oder Wahlvorschläge als im Rahmen
der virtuellen Hauptversammlung gestellt, wenn der antragstellende bzw. den Wahlvorschlag
unterbreitende Aktionär ordnungsgemäß legitimiert und zur Hauptversammlung angemeldet
ist.

Ergänzungsanträge zur Tagesordnung auf Verlangen einer Minderheit (§ 122 Abs. 2 AktG)

Aktionäre, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil des Grundkapitals oder einen
anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 500.000,00 erreichen, können verlangen,
dass Gegenstände auf die Tagesordnung gesetzt und bekannt gemacht werden. Jedem neuen
Gegenstand der Tagesordnung muss eine Begründung oder Beschlussvorlage beiliegen.

Die Antragsteller haben nachzuweisen, dass sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Zugang
des Verlangens (entscheidend ist also der Zugang bei der Gesellschaft) Inhaber der
Aktien sind und dass sie die Aktien bis zur Entscheidung des Vorstands über den Antrag
halten.

Das Verlangen ist schriftlich an den Vorstand zu richten und muss der Gesellschaft
bis zum 18. April 2022, 24:00 Uhr, unter der folgenden Adresse oder bei Nutzung der
qualifizierten elektronischen Signatur (§ 126 a BGB) unter folgender E-Mail-Adresse
zugehen:

VALORA EFFEKTEN HANDEL AG

Am Hardtwald 7
76275 Ettlingen
E-Mail: info@valora.de

Fragerecht der Aktionäre

Gemäß § 1 Abs. 1, Abs. 2 S. 1 Nr. 3 COVID-19-Gesetz wird den Aktionären ein Fragerecht
im Wege der elektronischen Kommunikation eingeräumt. Der Vorstand hat mit Zustimmung
des Aufsichtsrats vorgegeben, dass Fragen bis spätestens einen Tag vor der Versammlung
im Wege elektronischer Kommunikation einzureichen sind. Der Vorstand wird gemäß §
1 Abs. 2 S. 2 COVID-19-Gesetz nach pflichtgemäßem, freiem Ermessen entscheiden, wie
er die Fragen beantwortet. Zur Hauptversammlung angemeldete Aktionäre können ihre
Fragen bis Dienstag, 17. Mai 2022, 24:00 Uhr, der Gesellschaft an die E-Mail-Adresse

HVFragen@valora.de

übermitteln.

Mit der Frage bzw. den Fragen ist der Nachweis der Aktionärseigenschaft zu übermitteln,
indem der vollständige Name bzw. die Firma und die Adresse des Aktionärs angegeben
werden; wurde die Zugangskarte bereits zugestellt, ist die darin enthaltene Zugangsnummer
anzugeben.

Möglichkeit des Widerspruchs gegen Beschlüsse der Hauptversammlung

Aktionären, die ihr Stimmrecht im Wege der elektronischen Kommunikation oder über
Vollmachtserteilung ausgeübt haben, wird nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 COVID-19-Gesetz
in Abweichung von § 245 Nr. 1 AktG unter Verzicht auf das Erfordernis des Erscheinens
in der Hauptversammlung die Möglichkeit eingeräumt, Widerspruch gegen Beschlüsse der
Hauptversammlung zu erklären.

Entsprechende Erklärungen sind der protokollierenden Notarin über die E-Mail-Adresse

HVWiderspruch@valora.de

zu übermitteln und sind ab dem Beginn der Hauptversammlung bis zu deren Schließung
durch den Versammlungsleiter möglich. Mit der Erklärung ist als Nachweis der Aktionärseigenschaft
die in der Zugangskarte angegebene Zugangsnummer anzugeben.

Mitteilungspflicht nach WpHG

Auf die nach §§ 33 ff. WpHG bestehende Mitteilungspflicht und die in § 44 WpHG vorgesehene
Rechtsfolge des Ruhens aller Rechte aus den Aktien bei Verstößen gegen eine Mitteilungspflicht
wird hingewiesen.

Unterlagen zur Hauptversammlung und Informationen nach § 124a AktG

Die unter Tagesordnungspunkt 1 und 6 genannten Unterlagen werden von der Einberufung
an auf Verlangen jedem Aktionär unverzüglich übermittelt. Sämtliche vorgenannten Unterlagen
sowie die weiteren Informationen nach § 124a AktG sind über die Internetadresse

https:/​/​veh.de/​investor-relations/​hauptversammlung

auch während der Hauptversammlung zugänglich.

Hinweise zum Datenschutz

Im Rahmen der Hauptversammlung werden personenbezogene Daten verarbeitet. Einzelheiten
dazu können unseren Datenschutzinformationen unter

https:/​/​veh.de/​investor-relations/​hauptversammlung

entnommen werden. Aktionäre, die einen Vertreter bevollmächtigen, werden gebeten,
diesen über die Datenschutzinformationen zu informieren.

Technische Hinweise zur virtuellen Hauptversammlung

Die Aktionäre können die gesamte Hauptversammlung per Bild- und Tonübertragung im
Internet verfolgen. Für die Verfolgung der virtuellen Hauptversammlung sowie zur Nutzung
des Aktionärsportals und zur Ausübung von Aktionärsrechten benötigen Sie eine Internetverbindung
und ein internetfähiges Endgerät. Um die Bild- und Tonübertragung der Hauptversammlung
optimal wiedergeben zu können, wird eine stabile Internetverbindung mit einer ausreichenden
Übertragungsgeschwindigkeit empfohlen. Ferner benötigen Sie einen Internet-Browser
und Lautsprecher oder Kopfhörer.

Für den Zugang zum internetgestützten Aktionärsportal der Gesellschaft benötigen Sie
Ihre Zugangskarte, welche Sie nach ordnungsgemäßer Anmeldung unaufgefordert übersendet
bekommen. Auf dieser Zugangskarte finden sich Ihre individuellen Zugangsdaten, mit
denen Sie sich im Aktionärsportal anmelden können.

Um das Risiko von Einschränkungen bei der Ausübung von Aktionärsrechten durch technische
Probleme während der virtuellen Hauptversammlung zu vermeiden, wird empfohlen – soweit
möglich – die Aktionärsrechte (insbesondere das Stimmrecht) bereits vor Beginn der
Hauptversammlung auszuüben. Im Aktionärsportal ist die Ausübung des Stimmrechts voraussichtlich
ab dem 28. April 2022 möglich.

Ettlingen, im April 2022

VALORA EFFEKTEN HANDEL AG

– Vorstand –

ANLAGE: Vergütungsbericht und Prüfungsvermerk

Vergütungsbericht der VEH

(siehe ergänzend die Vergütungsgrundsätze der VEH)

Die Gesamtvergütung bei der VEH AG setzt sich grundsätzlich aus fixen (§ 2 Abs. 6
lnstitutsVergV) und variablen (§ 2 Abs. 3 lnstitutsVergV) Gehaltsbestandteilen zusammen.
Variable Vergütungsbestandteile erhält nur der Vorstand. Die variablen Vergütungen an den Vorstand sind entsprechend den Vorgaben des § 7
lnstitutsVergV bereits in den vertraglichen Regelungen verbindlich vereinbart.

Die Vergütungsgrundsätze gewährleisten, dass von den fixen und variablen Gehaltsbestandteilen
keine negativen Anreize zur Eingehung unverhältnismäßig hoher Risikopositionen und
keine Beeinträchtiqunq von Kundeninteressen im Sinne der lnstitutsVerqV und BT 8 MaComp
ausqehen.

Die Obergrenze für das Verhältnis von variabler und fixer Vergütung richtet sich nach
§ 25a Abs. 5 KWG i.V.m. § 6 lnstitutsVergV und beträgt grundsätzlich maximal 100%
der Fixvergütung. Nachzahlungen von Tantiemen sind möglich.

Der Vorstand erhält gemäß dem mit dem Aufsichtsrat geschlossenen geänderten Anstellungsvertrag
vom 07. Juli 2017 bis zum 30.06.2023 neben einem monatlichen Festgehalt (T€ 12,5)
eine Tantieme in Höhe von 25 % der Bemessungsgrundlage, höchstens aber T€ 150. Die
Bemessungsgrundlage ist ein Viertel des Jahresergebnisses in den letzten vier Geschäftsjahren,
jedoch unter Außerachtlassung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, der Veränderung
der Differenz zwischen Anschaffungskosten und beizulegendem Zeitwert i. S. v. § 340e
Abs. 3 HGB, soweit es sich um nicht realisierte stille Reserven handelt, sowie Zuführungen/​Auflösungen
des Fonds für allgemeine Bankrisiken. In Verlustjahren wird keine Tantieme bezahlt.
Im Gegenzug erhöht sich hierdurch der Tantiemenbetrag der Folgejahre, auch über T€
150 hinaus, jedoch mit der Begrenzung, dass hierdurch kein Verlust entstehen darf.

Scheidet Herr Helffenstein während eines Geschäftsjahres aus der Gesellschaft aus,
so hat er Anspruch auf Tantieme auf Grundlage der Bemessungsgrundlage pro rata temporis.

Der Höchstbetrag reduziert sich entsprechend, d. h. z. B. bei einem Ausscheiden zum
30.06. auf € 75.000,00. Zusätzlich erhält Herr Helffenstein beim Ausscheiden den bereits
verdienten und in den Rückstellungen erfassten Tantiemenanspruch, der in den folgenden
vier Jahren anteilig zu einer Tantieme führen würde. Soweit in der Handelsbilanz stille
Reserven als Differenz zwischen Anschaffungskosten und beizulegendem Zeitwert i. S.
v. § 340 e Abs. 3 HGB zum Ausscheidungsstichtag bestehen, erhöht sich die Schlusstantieme
um 20 % dieses Differenzbetrages. Die Höchstgrenze von € 150.000,00 gemäß § 3 Abs.
2 dieses Vertrages gilt in diesem Falle nicht.

Bei einem anderen (auch vorzeitigen) Ausscheiden aus der Gesellschaft, das nicht durch
den Tod verursacht ist, hat Herr Helffenstein neben einem etwaigen Tantiemenanspruch
Anspruch auf eine Abfindung i. H. v. 20 %, höchstens aber € 150.000,00 (in Worten:
Euro Einhundertfünfzigtausend), der noch nicht aufgedeckten stillen Reserven aus der
Differenz zwischen dem Marktpreis und den fortgeführten Anschaffungskosten sämtlicher
Wertpapiere des Handels- u. Anlagebuchs zum Ausscheidungsstichtag. Auf den Tag seines
Ausscheidens ist eine Zwischenbilanz in analoger Anwendung der Vorschriften des HGB,
KWG, AktG und BilMoG für den Jahresabschluss aufzustellen.

Der Anspruch auf diese Abfindung und der Anspruch auf die Tantieme für das zum Zeitpunkt
des Ausscheidens laufende Geschäftsjahr entfallen, wenn der Dienstvertrag infolge
einer von Herrn Helffenstein begangenen Dienstverfehlung aufgelöst wird aus Gründen,
die die Gesellschaft zur Kündigung des Dienstvertrages ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist
berechtigen würden.

Die zusätzliche Direktversicherung bei der DBV in Höhe von monatlich € 145,21 wird
in eine zusätzliche Gehaltszahlung von € 145,21 umgewandelt.

Herr Helffenstein werden Reisekosten und sonstige Aufwendungen, soweit sie im Interesse
der Gesellschaft notwendig waren, gegen Einzelnachweis erstattet.

Verpflegungsmehraufwand und Übernachtungsgelder werden ohne Einzelnachweis mit den
lohnsteuerlich höchstzulässigen Pauschsätzen abgerechnet, wenn die Gesellschaft oder
Herr Helffenstein dies verlangen.

Für Dienstreisen im eigenen PKW werden die jeweils steuerlich höchstzulässigen Kilometergelder
erstattet.

Herr Helffenstein hat Anspruch auf private Nutzung eines Dienstfahrzeuges, das unter
Berücksichtigung seiner Vorstellungen in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat erworben
wird und dessen tatsächliche Anschaffungskosten € 97.000,00 (einschließlich etwaiger
Mehrwertsteuer) nicht überschreiten dürfen. Im Übrigen unterliegt die private Kfz-Nutzung
der Lohnversteuerung; die Lohnsteuer trägt Herr Helffenstein.

Herr Helffenstein erhält ein Diensthandy, dessen Kosten die Gesellschaft trägt.

Wird Herr Helffenstein an der Ausübung seiner Tätigkeit durch Krankheit verhindert,
die er nicht zu vertreten hat, so erhält er den Anspruch auf das anteilige Bruttomonatsgehalt
für drei Monate.

Zusätzlich trägt die Gesellschaft die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung
sowie für eine Risikolebensversicherung, die bei Todesfall an den hinterbliebenen
Ehegatten ausgezahlt wird. Die Versicherungssumme beträgt T€ 223, der Todesfallbonus
beträgt T€ 346.

Die Bezüge des einzigen Vorstandes Klaus Helffenstein für das Geschäftsjahr 2020 betrugen € 190.377,73., für das Geschäftsjahr 2019 € 192.288,48, für das Geschäftsjahr 2018 € 201.209,99, für das Geschäftsjahr 2017 € 181.898,27 und für das Geschäftsjahr 2016 € 174.705,97.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats, namentlich Herr Ralf Bake, Aufsichtsratsvorsitzender, Herr Claudius Lang, stellv.
Aufsichtsratsvorsitzender und Herr Prof. Dr. Claus Becker, Aufsichtsratsmitglied,
erhalten gemäß der Satzung außer dem Ersatz ihrer Auslagen eine von der Hauptversammlung
zu beschließende Vergütung.

An Aufsichtsratsvergütungen für 2020 wurden € 18.760,00 incl. Umsatzsteuer, netto € 18.000,00, gezahlt. An Aufsichtsratsvergütungen
für 2019 wurden € 19.520,00 incl. Umsatzsteuer, netto € 18.000,00, gezahlt. An Aufsichtsratsvergütungen
für 2018 wurden € 19.520,00 incl. Umsatzsteuer, netto € 18.000,00, gezahlt. An Aufsichtsratsvergütungen
für 2017 werden € 20.660,00 incl. Umsatzsteuer, netto € 18.000,00, gezahlt. An Aufsichtsratsvergütungen
für 2016 wurden€ 20.660,00 incl. Umsatzsteuer, netto € 18.000,00, gezahlt.

Die Vergütung der Mitarbeiter richtet sich grundsätzlich nach den seit Jahren bestehenden Anstellungsverträgen.
Die Möglichkeit der leistungsorientierten Variabilisierung von Gehaltsanteilen wird
derzeit nicht genutzt. Negative Anreize aus der Gewährung von variablen Vergütungen
ergeben sich daher nicht. Eine signifikante Abhängigkeit eines Mitarbeiters von einer
variablen Vergütung entsteht somit nicht.

Angaben zur Ertragsentwicklung der Gesellschaft sowie zu der durchschnittlichen Vergütung
von Arbeitnehmern auf Vollzeitäquivalenzbasis:

1. Durchschnittliche Vergütung Arbeitnehmer

 
2021
in Tsd. €
2020
in Tsd. €
Veränderung
2021 ggü. 2020
in %
Veränderung
2020 ggü. 2019
in %
Veränderung
2019 ggü. 2018
in %
Veränderung
2018 ggü 2017
in %
Durchschnittliche Vergütung Vorstand 192 190 1,05 -1,04 4,48 10,4
Durchschnittliche Vergütung Arbeitnehmer 60 58 3,44 0,00 0,42 8,54

2. Ertragsentwicklung der Gesellschaft

 
2021
in Tsd. €
2020
in Tsd. €
Veränderung
2021 ggü. 2020
in %
Veränderung
2020 ggü. 2019
in %
Veränderung
2019 ggü. 2018
in %
Veränderung
2018 ggü 2017
in %
Jahresüberschuss 0 0 0,00 0,00 n/​a –231,67

VALORA EFFEKTEN HANDEL AG

– Vorstand und Aufsichtsrat –

VERMERK DES UNABHÄNGIGEN WIRTSCHAFTSPRÜFERS ÜBER DIE PRÜFUNG DES
VERGÜTUNGSBERICHTS NACH § 162 ABS. 3 AKTG

An die VALORA EFFEKTEN HANDEL AG, Ettlingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Vergütungsbericht der VALORA EFFEKTEN HANDEL AG, Ettlingen, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 daraufhin formell geprüft,
ob die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG im Vergütungsbericht gemacht wurden. In
Einklang mit § 162 Abs. 3 AktG haben wir den Vergütungsbericht nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung sind im beigefügten Vergütungsbericht in allen wesentlichen
Belangen die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG gemacht worden. Unser Prüfungsurteil
erstreckt sich nicht auf den Inhalt des Vergütungsberichts.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Vergütungsberichts in Übereinstimmung mit § 162 Abs.
3 AktG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Die Prüfung des Vergütungsberichts
nach § 162 Abs. 3 AktG (IDW PS 870(08.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach
dieser Vorschrift und diesem Standard ist im Abschnitt „Verantwortung des Wirtschaftsprüfers“
unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir haben als Wirtschaftsprüfer-praxis
die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung
in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) angewendet. Die Berufspflichten gemäß der
Wirtschaftsprüferordnung und der Berufssatzung für Wirtschaftsprüfer/​vereidigte Buchprüfer
einschließlich der Anforderungen an die Unabhängigkeit haben wir eingehalten.

Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der Vorstand und der Aufsichtsrat sind verantwortlich für die Aufstellung des Vergütungsberichts,
einschließlich der dazugehörigen Angaben, der den Anforderungen des § 162 AktG entspricht.
Ferner sind sie verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig
erachten, um die Aufstellung eines Vergütungsberichts, einschließlich der dazugehörigen
Angaben, zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten
– falschen Darstellungen ist.

Verantwortung des Wirtschaftsprüfers

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob im Vergütungsbericht
in allen wesentlichen Belangen die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG gemacht worden
sind, und hierüber ein Prüfungsurteil in einem Vermerk abzugeben.

Wir haben unsere Prüfung so geplant und durchgeführt, dass wir durch einen Vergleich
der im Vergütungsbericht gemachten Angaben mit den in § 162 Abs. 1 und 2 AktG geforderter
Angaben die formelle Vollständigkeit des Vergütungsberichts feststellen können. In
Einklang mit § 162 Abs. 3 AktG haben wir die inhaltliche Richtigkeit der Angaben,
die inhaltliche Vollständigkeit der einzelnen Angaben oder die angemessene Darstellung
des Vergütungsberichts nicht geprüft.

Frankfurt am Main, den 18. März 2022

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

 
Hiss

Wirtschaftsprüfer

Müller

Wirtschaftsprüfer

 

 

Ähnliche Beiträge