Sonntag, 26.06.2022

Vivanco Gruppe AG – Ordentliche Hauptversammlung

Vivanco Gruppe Aktiengesellschaft

Ahrensburg

ISIN: DE000A1E8G88
Wertpapierkennnummer: A1E8G8

Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung

Wir laden unsere Aktionäre ein zu der amMontag, dem 27. Juni 2022, um 10:00 Uhr in
Form einer virtuellen Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten
(mit Ausnahme der von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter) stattfindenden
ordentlichen Hauptversammlung ein. Eine Bild- und Tonübertragung der gesamten Hauptversammlung wird live im Internet
erfolgen.

Die Stimmrechtsausübung der Aktionäre erfolgt ausschließlich im Wege der Briefwahl
oder durch Vollmachtserteilung an einen von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter.
Bitte beachten Sie insbesondere die Regelungen zur weiterhin erforderlichen Anmeldung
zur Hauptversammlung. Ort der Hauptversammlung im Sinne des Aktiengesetzes ist der
Sitz der Gesellschaft, Ewige Weide 15, 22926 Ahrensburg.

I. Tagesordnung

 
1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses nebst Lagebericht des Vorstandes der
Vivanco Gruppe Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2021, des gebilligten Konzernabschlusses
nebst Konzernlagebericht des Vorstandes zum 31. Dezember 2021 für die Vivanco Gruppe
Aktiengesellschaft, des erläuternden Berichts des Vorstandes nach § 289a Abs. 1, §
315a Abs. 1 HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2021

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss
entsprechend §§ 172, 173 AktG gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.
Voraussetzungen, unter denen nach § 173 Abs. 1 AktG die Hauptversammlung über die
Feststellung des Jahresabschlusses zu beschließen hat, liegen nicht vor. Der festgestellte
Jahresabschluss der Vivanco Gruppe Aktiengesellschaft weist zum 31. Dezember 2021
einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 22.892.339,16 aus. Der Jahresabschluss, der Lagebericht,
der Konzernabschluss, der Konzernlagebericht, der Bericht des Aufsichtsrats und der
Bericht des Vorstands zu den Angaben gemäß § 289a Absatz 1, § 315a Absatz 1 des Handelsgesetzbuchs
sind der Hauptversammlung zugänglich zu machen und vom Vorstand bzw. – im Fall des
Berichts des Aufsichtsrates – vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates zu erläutern. Im
Rahmen ihres Auskunftsrechts haben die Aktionäre die Gelegenheit, zu den Vorlagen
Fragen zu stellen. Die Hauptversammlung hat zu Tagesordnungspunkt 1 keinen Beschluss
zu fassen.

2.

Beschlussfassung über den Vortrag des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2021 auf
neue Rechnung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im festgestellten Jahresabschluss zum
31. Dezember 2021 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 22.892.339,16 auf neue
Rechnung vorzutragen und folgenden Beschluss zu fassen:

Der im festgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 ausgewiesene Bilanzgewinn
in Höhe von EUR 22.892.339,16 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr
2021

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

Dem Mitglied des Vorstands, das im Geschäftsjahr 2021 amtiert hat, wird für diesen
Zeitraum Entlastung erteilt.

4.

Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr
2021

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

Den Mitgliedern des Aufsichtsrats, die im Geschäftsjahr 2021 amtiert haben, wird für
diesen Zeitraum Entlastung erteilt.

5.

Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2022

Der Aufsichtsrat schlägt vor, folgenden Beschluss zu fassen:

Die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, wird zum Abschlussprüfer
des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 gewählt.

6.

Beschlussfassung über die Billigung des Vergütungsberichtes nach § 162 Aktiengesetz

Nach der Änderung des Aktiengesetzes durch das Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie
(ARUG II) ist von Vorstand und Aufsichtsrat nach Maßgabe von § 162 AktG ein Vergütungsbericht
zu erstellen, der der Hauptversammlung zur Billigung gemäß § 120a Abs. 4 Aktiengesetz
vorzulegen ist. Den Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2021 und den Vermerk über
dessen Prüfung durch den Abschlussprüfer finden Sie unter Abschnitt Nr. II dieser
Einladung sowie auf der Internetseite der Gesellschaft unter

www.vivanco.com/​verguetungsbericht

Der Vorstand und der Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2021 wird gebilligt.

II. Vergütungsbericht (zu Tagesordnungspunkt 6)

Vergütungsbericht der Vivanco Gruppe AG nach §162 AktG

A: Vergütungssystem des Vorstands

Weiterentwicklung des Vergütungssystems des Vorstands

Seit mehr als einem Jahrzehnt wird die Vivanco Gruppe AG und der Konzern durch Herrn
Philipp Oliver Gerding als Alleinvorstand geführt. In der Aufsichtsratssitzung vom
12. Mai 2021 wurde beschlossenen die Bestellung und den Vertrag mit Herrn Gerding
weiter zu verlängern für den Zeitraum vom 01.Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2024.
Für die kommende Amtsperiode ist keine Erweiterung des Vorstandes beabsichtigt. Die
Verlängerung erfolgte auf Basis des seit Jahren bestehenden Vorstandsvertrages. Eine
Änderung dieses Vertrags ist nicht beabsichtigt.

Trotz dieser für die kommenden Geschäftsjahre nicht beabsichtigten Erweiterung, hat
sich der Aufsichtsrat mit den neuen Anforderungen an die Vorstandsvergütung befasst.
In seiner Sitzung vom 12. Mai 2021, in der auch die Verlängerung des Mandates von
Herrn Philipp Oliver Gerding beschlossen wurde, erfolgte die Verabschiedung des Vergütungssystems,
dass in der ordentlichen Hauptversammlung 2021 vom 12. Juli 2021 vorgelegt und gebilligt
wurde.

 
1.

Grundsätze des Vergütungssystems und Beitrag der Vergütung zur Förderung der Geschäftsstrategie
und Entwicklung der Gesellschaft

Vivanco hat den Anspruch als Lieferant von Zubehörprodukten aus den Bereichen Unterhaltungselektronik
und Mobilfunk und als Dienstleister für den stationären Einzelhandel verlässlicher
Partner seiner Kunden zu sein. Dabei ist die Strategie der Vivanco Gruppe AG auf nachhaltiges
profitables Wachstum und Rendite ausgerichtet. Das Wachstum soll zugleich durch eine
Stärkung der bisherigen Kerngeschäfte als auch durch Ausweitung der Handelsservices
und Ausbau des Online-Geschäftes erreicht werden.

Die verschiedenen Vergütungskomponenten sollen hierbei gemeinsam den Anreiz schaffen:

Die feste Grundvergütung wirkt dem Eingehen unverhältnismäßig hoher Risiken zur Erreichung
kurzfristiger Ziele entgegen und leistet damit einen Beitrag zur langfristigen Entwicklung
der Gesellschaft.

Die variable Tantieme ist in zwei Teile gegliedert, die unterschiedliche Lenkungswirkungen
haben: Die Ergebniskomponente honoriert die Erreichung finanzieller Ziele der Gesellschaft
im Gewährungsjahr. Nichtfinanzielle Leistungskriterien bilden den Maßstab des zweiten
Teils der Tantieme, mit der Absicht auch langfristige Entwicklungen der Gesellschaft
nachhaltig zu verfolgen.

Aufgrund der Größe der Gesellschaft wurden keine aktienorientierten Vergütungsmodelle
in das Vergütungssystem der Vivanco Gruppe AG aufgenommen.

Das Vergütungssystem ist nachvollziehbar und klar strukturiert und folgt nachfolgenden
Grundsätzen:

Es ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Variable Bestandteile werden über einen Mehrjahreszeitraum
ermittelt.

Die Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder steht in einem angemessenen Verhältnis
zu den Aufgaben und Leistungen der Vorstandmitglieder sowie zur Lage der Gesellschaft.

Das Vergütungssystem stellt sicher, dass positive wie auch negative Entwicklungen
angemessen durch die Vergütung abgebildet werden

Das Vergütungssystem berücksichtigt sowohl die Leistung des Gesamtvorstandes als auch
die Erreichung individueller Ziele.

Die Gesamtvergütung ist sowohl der Höhe als auch der Struktur der Vivanco Gruppe AG,
als mittelständisches Unternehmen in wirtschaftlicher Hinsicht angemessen.

2.

Verfahren zur Fest- und Umsetzung sowie zur Überprüfung der Vorstandsvergütung

Dies ist Aufgabe des Gesamtaufsichtsrates der Vivanco Gruppe AG, der aufgrund seiner
nur aus drei Personen bestehenden Größe, keine gesonderten Ausschüsse gebildet hat.
Der Aufsichtsrat kann externe Berater, soweit diese unabhängig vom Vorstand sind,
für Zwecke der Erfüllung dieser Aufgabe heranziehen.

Der Aufsichtsrat legt das Vergütungssystem im Fall wesentlicher Änderungen, mindestens
jedoch alle vier Jahre der Hauptversammlung zur Billigung vor.

Billigt die Hauptversammlung das Vergütungssystem nicht, so wird ihr spätestens in
der kommenden Hauptversammlung ein überprüftes Vergütungssystem vorgelegt.

Das Vergütungssystem gilt für alle nach der ordentlichen Hauptversammlung 2021 erstmalig
oder wiederholt zum Vorstand der Vivanco Gruppe AG bestellten Vorstände.

Einmal jährlich wird das Vergütungssystem auf seine Angemessenheit in Höhe und Struktur
einer Prüfung unterzogen. Hierbei werden die Vergütungsbestandteile mit denen von
vergleichbaren mittelständischen Unternehmen einem horizontalen Vergleich unterzogen.
Ebenso erfolgt ein vertikaler Vergleich zur Belegschaft durch Vergleich zu den Vergütungen
der oberen Führungskräfte.

Gemäß § 87a Abs. 2 Satz 2 AktG kann der Aufsichtsrat im Interesse des langfristigen
Wohlergehens der Gesellschaft entscheiden, vom Vergütungssystem abzuweichen. Die Abweichung
kann sich auf alle Bestandteile des Vergütungssystems beziehen. Hierfür ist ein mit
einfacher Mehrheit getroffener Beschluss des Aufsichtsrates notwendig.

Soweit Zielvergütungen vorgesehen sind, wird der Aufsichtsrat einmal jährlich die
hierfür erforderlichen Leistungskriterien festsetzen. Der Aufsichtsrat hat hierbei
ebenfalls die Möglichkeit, auch nach Beginn eines Geschäftsjahres auf außergewöhnliche
Entwicklungen zu reagieren und die Höhe der Vergütungsbestandteile einschließlich
deren Verhältnis zueinander anzupassen. Dabei dürfen die Maximalvergütung sowie die
Obergrenzen variabler Vergütungen nicht überschritten werden.

3.

Gesamtvergütung des Vorstandes

Die Gesamtvergütung der Mitglieder des Vorstandes setzt sich aus festen und variablen
Bestandteilen zusammen.

Die festen, erfolgsunabhängigen Vergütungsbestandteile umfassen, das Grundgehalt,
die Nebenleistungen (insbesondere Versicherungsleistungen, geldwerte Nutzung aus PKW-Nutzung
sowie der Nutzung von Telefon und PC, Gesundheitsvorsorge) sowie Arbeitgeberbeiträge
zur Sozialversicherung.

Die variable, erfolgsabhängige Vergütung besteht ausschließlich aus der Tantieme.

4.

Vergütungsstruktur

Übersicht:

Grundgehalt: 40%
Nebenleistungen: 4%
Tantieme: 56%
5.

Maximalvergütung

Die Summe der maximalen Höhe der Gesamtvergütung des Vorstandes in einem Geschäftsjahr
beträgt für den Vorstandsvorsitzenden EUR 1.250.000,00 und für alle weiteren Vorstände
EUR 1.000.000,00 jeweils. In die Berechnung fließen alle Vergütungsbestandteile ein.

6.

Vergütungsbestandteile im Einzelnen

Grundgehalt: Jedes Mitglied des Vorstandes erhält ein festes Grundgehalt, das anteilig in 12
gleichbleibenden monatlichen Raten gezahlt wird. Dieses Grundgehalt sichert ein angemessenes
Basiseinkommen. Es soll dem Eingehen unverhältnismäßiger hoher Risiken zur Erreichung
kurzfristiger Ziele entgegenwirken und somit einen Beitrag zur langfristigen Entwicklung
der Gesellschaft sichern.

Nebenleistungen: Diese umfassen insbesondere Versicherungsleistungen, geldwerte Vorteile aus der
Nutzung von PKW und Telekommunikationsmitteln sowie Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung.

Tantieme: Die Tantieme bemisst sich am operativen Erfolg der Gesellschaft. Als Leistungsindikator
wird der Dreijahresdurchschnitt des operativen EBITDA des Konzerns herangezogen. Der
Vorstandsvorsitzende erhält hierauf 2,5%, aller weiteren Vorstandsmitglieder 1,5%.
Bei der Ermittlung der Tantieme ist die festgesetzte Maximalvergütung zu beachten.
Diese darf nicht überschritten werden. Durch die Bemessung der Tantieme am mehrjährigen
Durchschnitt des operativen EBITDA des Konzerns hängt die Höhe der Vergütung des Vorstandes
in erheblichem Umfang von dem nachhaltigen Erfolg der vom Vorstand verantworteten
Geschäftsstrategie des Konzerns und der sich daraus ergebenden langfristigen wirtschaftlichen
Entwicklung des Konzerns ab.

Die Tantieme wird grundsätzlich im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung,
welcher der Jahresabschluss für das Gewährungsjahr vorgelegt wird, gezahlt.

7.

Einbehalt und Rückforderungen variabler Vergütungen

Auszahlungen variabler Vergütungsbestandteile unterliegen, soweit Neuverträge geschlossen
werden, ab dem Geschäftsjahr 2021 vertraglichen Regelungen zu Einbehalt und Rückforderung.
Über den Einbehalt oder die Rückforderung entscheidet der Aufsichtsrat im pflichtgemäßen
Ermessen. Weitergehende Rückforderungen aufgrund von Gesetzen, insbesondere Schadenersatz,
bleiben von diesen vertraglichen Regelungen unberührt.

Gründe für einen Einbehalt oder eine Rückforderung können schwerwiegende Verstöße
gegen bußgeld-, sanktions- oder strafbewehrte gesetzliche Vorschriften sein. Bei begründetem
Verdacht kann der Aufsichtsrat anstehende Auszahlungen an den Vorstand vorläufig verweigern.

Variable Bestandteile können ebenfalls zurückgefordert werden, soweit in späteren
Jahren Änderungen an Einzel- und oder Konzernabschluss vorgenommen werden müssen und
sich insoweit Berechnungsparameter nachträglich verändern.

Ein Einbehalt ist auch nach Ausscheiden eines Vorstandes möglich. Rückforderungen
können bis zu vier Jahre nach Kenntnis des Aufsichtsrates über den Rückforderungsgrund
geltend gemacht werden. Dies gilt auch im Falle von ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern.

8.

Vergütungsbezogene Rechtsgeschäfte

Bei der Bestellung von Aufsichtsratsmitgliedern sowie die Laufzeit der Vorstandsverträge
beachtet der Aufsichtsrat die Vorgaben des Aktiengesetzes (§84 AktG) sowie die Empfehlung
des DCGK.

Vorstandsverträge werden grundsätzlich für die Dauer von drei Jahre geschlossen. Dies
gilt auch bei Verlängerung der Verträge. Maximal sind 5 Jahre Vertragslaufzeit zulässig.
Als Altersgrenze sehen die Verträge das gesetzliche Renteneintrittsalter vor. Ausnahmen
bleiben möglich.

Soweit die Bestellung zum Mitglied des Vorstands vorzeitig endet, kann die Gesellschaft
den Anstellungsvertrag unter Beachtung der nach § 626 Abs. 2 BGB bestimmten Fristen
vorzeitig ordentlich kündigen. Aufhebungen im beiderseitigen Einvernehmen sind hiervon
unbenommen.

Der Aufsichtsrat kann mit den Vorstandsmitgliedern für bestimmte Fälle ein bis zu
zweijähriges nachträgliches Wettbewerbsverbot vereinbaren. Soweit dies geschieht,
steht dem betroffenen Mitglied eine Karenzentschädigung zu. Eine etwaige Abfindung
wird auf dies Karenzentschädigung angerechnet.

9.

Nebentätigkeit

Soweit Nebentätigkeiten, wie z.B. die Übernahme von Aufsichtsratsmandaten oder vergleichbarer
Tätigkeiten, aufgenommen werden sollen, benötigt das Vorstandsmitglied die vorherige
Zustimmung des Aufsichtsrates. Soweit diese Nebentätigkeiten in einem verbundenen
oder assoziierten Unternehmen gegen Entgelt geschehen, erfolgt eine Anrechnung auf
das Vorstandsgrundgehalt. In sonstigen Fällen entscheidet der Aufsichtsrat gesondert
über die Anrechnung.

B: Vergütung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2021

Die Vergütung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2021 beruht auf dem seit 2007 bestehenden
mehrfach prolongierten Vorstandsvertrages mit Herrn Gerding. Dieser wurde zuletzt
am 12. Mai 2021 vom Aufsichtsrat bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2024 prolongiert,
gleichzeitig wurde die Vergütung angepasst. In gleicher Sitzung wurde ebenfalls eine
Sondertantieme für das Geschäftsjahr 2021, sowie für die folgenden drei Geschäftsjahre
beschlossen und vereinbart. Insgesamt ergaben sich im Geschäftsjahr 2021 Vergütungen
in Höhe von EUR 730.453 (Vorjahr EUR 586.357), die sich wie nachfolgt verteilen:

 
1.

Fixe Vergütungsbestandteile

Das Fixgehalt im Geschäftsjahr 2021 betrug unverändert zum Vorjahr EUR 393.000,-.
Im Weiteren erhielt Herr Gerding im Geschäftsjahr 2021 eine vertraglich vereinbarte
Fixtantieme von unverändert zum Vorjahr EUR 37.000,-. Die fixen Vergütungsbestandteile
betrugen somit unverändert insgesamt EUR 430.000,-.

2.

Variable Tantieme

Herr Gerding erhält eine variable Tantieme in Höhe von 2,5% des Durchschnittes des
operativen Konzern-EBITDA der letzten drei Geschäftsjahre. Für die Bemessung der variablen
Tantieme sind somit die operativen Konzern-EBITDA der Geschäftsjahre 2021, 2020 und
2019 maßgeblich (Vorjahr 2020, 2019, 2018). Gemäß Vereinbarung zahlt die Vivanco Gruppe
AG jeweils im Dezember einen Abschlag auf diese Tantieme. Berechnungsgrundlage für
das jeweils ablaufende Geschäftsjahr ist hierfür jeweils das erwartete operative Konzern-EBITDA.
Soweit sich nach Feststellung des Konzernabschlusses und damit dem endgültigen operativen
Konzern-EBITDA ergeben, erfolgt eine Anpassung durch Nachzahlung oder Rückforderung
sofern sich Abweichungen von mehr/​weniger als 2,5% zum bisher gezahlten Abschlag ergeben.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr ergibt sich Folgendes:

Jahr Operativer Konzern-EBITDA 3 Jahres-Durchschnitt Tantieme 2,5%
IST 2019 6.114.869,05 € 2.038.289,68 € 50.957,24 €
IST 2020 3.170.279,22 € 1.056.759,74 € 26.418,99 €
Erwartet 2021 1.000.000,00 € 333.333,33 € 8.333,33 €
10.285.148,27 € 3.428.382,76 € 85.709,57 €

Für das Geschäftsjahr 2020 ergab sich Folgendes:

Jahr Operativer Konzern-EBITDA 3 Jahres-Durchschnitt Tantieme 2,5%
IST 2019 6.633.075,30 € 2.211.025,10 € 55.275,63 €
IST 2020 6.114.869,05 € 2.038.289,68 € 50.957,24 €
IST 2021 3.170.279,22 € 1.056.759,74 € 26.418,99 €
15.918.223,57 € 5.306.074,52 € 132.651,86 €

Eine Anpassung der Abschlagszahlung auf die Tantieme für das Geschäftsjahr 2020 erfolgte
nicht, da die Abweichung zum geleisteten Abschlag innerhalb der vereinbarten Grenzen
von +/​- 2,5% lag.

3.

Sondertantieme für das Geschäftsjahr 2021

Zusätzlich zur vorgenannten variablen Tantieme erhält der Vorstand eine Ergänzungstantieme
auf das ausgewiesene Nicht-Operative-Ergebnis des Konzerns in Höhe von 10% für das
Geschäftsjahr 2021.

Der Konzern weist EUR 1.890.005,70 als nicht operatives Ergebnis aus. Die gezahlte
Tantieme hierauf beträgt somit EUR 189.000,57.

4.

Nebenleistungen

Diese beinhalten im Wesentlichen die Berücksichtigung des geldwerten Vorteils aus
der Überlassung eines Dienstwagens zur privaten Nutzung.

Die so berechneten Bezüge betrugen im Geschäftsjahr 2021 TEUR 26 und im Geschäftsjahr
2020 TEUR 23.

C. Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrates

Gemäß § 113 Abs. 3 Aktiengesetz muss die Hauptversammlung mindestens alle vier Jahre
über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder abstimmen. Die Abstimmung kann auch
die bestehende Vergütung bestätigen. Die derzeitige Vergütung des Aufsichtsrats wurde
durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 25. August 2011 festgesetzt
und in der Hauptversammlung vom 12. Juli 2021 gebilligt. Hiernach gilt unverändert:

„Die Vergütung der Aufsichtsräte wird in Form eines fixen Sitzungsgeldes ermittelt.
Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält pro Sitzung des Aufsichtsrates oder eines Ausschusses
(sofern eingerichtet), an der es teilnimmt, ein Sitzungsgeld in Höhe von EUR 2.500,00,
der Vorsitzende des Aufsichtsrates erhält einen Zuschlag hierauf von EUR 500,00 pro
Sitzung. Je Tag der Hauptversammlung erhält ein Aufsichtsratsmitglied ein Sitzungsgeld
von EUR 1.000,00. Der Sitzungsleiter der Hauptversammlung erhält einen weiteren Zuschlag
von EUR 2.500,00 je Sitzungstag. Die Vergütung wird einmal jährlich nach Durchführung
der Hauptversammlung zur Zahlung fällig.“

Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass die Höhe der Vergütung und die
konkrete Ausgestaltung des Vergütungssystems für den Aufsichtsrat im Hinblick auf
die Aufgaben der Aufsichtsratsmitglieder und die Größe sowie die Situation des Unternehmens
angemessen sind. Es wird deshalb insbesondere auf eine am Unternehmenserfolg bemessene
Vergütungskomponente für die Aufsichtsratsmitglieder verzichtet, so dass sich auch
die Festlegung einer Maximalvergütung erübrigt. Die Vergütung des Aufsichtsrates wird
jährlich einer Überprüfung unterzogen.

Herr Wenyang Zhang (Aufsichtsratsvorsitzender) hat der Vivanco Gruppe AG in 2019 gegenüber
einen Verzicht auf alle zukünftigen Ansprüche auf Aufsichtsratsvergütung ausgesprochen.
Die Vergütungen des Aufsichtsrates (ohne Reisekosten) setzen sich wie folgt zusammen:

 
2021 2020 Veränderung
Herr Wenyang Zhang 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Frau Xiaolun Heijenga 8.500,00 € 10.000,00 € -1.500,00 €
Herr Hui Zhao 13.500,00 € 13.500,00 € 0,00 €
22.000,00 € 23.500,00 € -1.500,00 €

D. Vergleichende Darstellung der Ertragsentwicklung und der jährlichen Veränderung
der Vergütung

Die nachfolgende Tabelle stellt gemäß §162 Abs.1 Satz 2 Nr.2 AktG die Ertragsentwicklung
von Vivanco, die jährliche Veränderung der Vergütung der Mitglieder des Vorstands
und des Aufsichtsrats sowie die jährliche Veränderung der durchschnittlichen Vergütung
der Arbeitnehmer auf Vollzeitäquivalenzbasis über die letzten fünf Geschäftsjahre
dar.

Die Ertragsentwicklung wird anhand der Konzern-Kennzahlen Net Sales und operativem
EBITDA abgebildet. Letzteres ist als wesentliche Steuerungsgröße auch Teil der finanziellen
Ziele der variablen Vergütung (Bonus) des Vorstands und hat damit einen maßgeblichen
Einfluss auf die Höhe der Vergütung des Mitgliedes des Vorstands.

Ergänzend dazu wird die Entwicklung des Jahresüberschusses der Vivanco Gruppe AG gemäß
§275 Abs.3 Nr.16 HGB dargestellt. Für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
wird die im jeweiligen Geschäftsjahr gewährte und geschuldete Vergütung im Sinne des
§162 Abs.1 Satz 1AktG dargestellt.

Für die Darstellung der durchschnittlichen Vergütung der Arbeitnehmer wird auf die
Belegschaft von Vivanco in Deutschland einschließlich Auszubildende abgestellt, zu
der im Geschäftsjahr 2021 durchschnittlich 272 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent) zählten.
Im Vergleich dazu beschäftigte der Vivanco-Konzern zum 31.12.2021 weltweit rund 348
Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent) und Auszubildende. Für die Berechnung der Gehaltsentwicklung
wurden 150 Mitarbeiter herangezogen, die im gesamten Betrachtungszeitraum durchgängig
beschäftigt waren.

E. Vermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers über die Prüfung des Vergütungsberichts
nach § 162 Abs. 3 AktG

An die Vivanco Gruppe Aktiengesellschaft

Prüfungsurteil

Wir haben den Vergütungsbericht der Vivanco Gruppe Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 daraufhin formell geprüft, ob die Angaben nach
§ 162 Abs. 1 und 2 AktG im Vergütungsbericht gemacht wurden. In Einklang mit § 162
Abs. 3 AktG haben wir den Vergütungsbericht nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung sind im beigefügten Vergütungsbericht in allen wesentlichen
Belangen die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG gemacht worden. Unser Prüfungsurteil
erstreckt sich nicht auf den Inhalt des Vergütungsberichts.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Vergütungsberichts in Übereinstimmung mit § 162 Abs.
3 AktG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Die Prüfung des Vergütungsberichts nach § 162 Abs. 3 AktG (IDW
PS 870 (08.2021))
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach dieser Vorschrift und diesem Standard ist
im Abschnitt „Verantwortung des Wirtschaftsprüfers“ unseres Vermerks weitergehend
beschrieben. Wir haben als Wirtschaftsprüferpraxis die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis
(IDW QS 1)
angewendet. Die Berufspflichten gemäß der Wirtschaftsprüferordnung und der Berufssatzung
für Wirtschaftsprüfer /​ vereidigte Buchprüfer einschließlich der Anforderungen an
die Unabhängigkeit haben wir eingehalten.

Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der Vorstand und der Aufsichtsrat sind verantwortlich für die Aufstellung des Vergütungsberichts,
einschließlich der dazugehörigen Angaben, der den Anforderungen des § 162 AktG entspricht.
Ferner sind sie verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig
erachten, um die Aufstellung eines Vergütungsberichts, einschließlich der dazugehörigen
Angaben, zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten
– falschen Darstellungen ist.

Verantwortung des Wirtschaftsprüfers

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob im Vergütungsbericht
in allen wesentlichen Belangen die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG gemacht worden
sind, und hierüber ein Prüfungsurteil in einem Vermerk abzugeben.

Wir haben unsere Prüfung so geplant und durchgeführt, dass wir durch einen Vergleich
der im Vergütungsbericht gemachten Angaben mit den in § 162 Abs. 1 und 2 AktG geforderten
Angaben die formelle Vollständigkeit des Vergütungsberichts feststellen können. In
Einklang mit § 162 Abs. 3 AktG haben wir die inhaltliche Richtigkeit der Angaben,
die inhaltliche Vollständigkeit der einzelnen Angaben oder die angemessene Darstellung
des Vergütungsberichts nicht geprüft.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, den Vergütungsbericht
unter Berücksichtigung der Kenntnisse aus der Abschlussprüfung zu lesen und dabei
für Anzeichen aufmerksam zu bleiben, ob der Vergütungsbericht irreführende Darstellungen
in Bezug auf die inhaltliche Richtigkeit der Angaben, die inhaltliche Vollständigkeit
der einzelnen Angaben oder die angemessene Darstellung des Vergütungsberichts enthält.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen,
dass eine solche irreführende Darstellung vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese
Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Hamburg, den 12. Mai 2022

ESC Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 
Jonas Dittrich

Wirtschaftsprüfer

Beatrix Arlitt

Wirtschaftsprüferin

III. Voraussetzungen für die Verfolgung der virtuellen Hauptversammlung im Internet
und die Ausübung des Stimmrechts

Die Hauptversammlung wird als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz der
Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten (mit Ausnahme der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft)
abgehalten, § 1 Abs. 2 des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-,
Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der
COVID-19-Pandemie („COVID-19-Gesetz“).

Für die Aktionäre erfolgt eine Bild- und Tonübertragung der gesamten Hauptversammlung
im Internet unter

https:/​/​vivanco.hvanmeldung.de

Es können nur diejenigen Aktionäre die gesamte Hauptversammlung im Internet verfolgen,
die sich in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder englischer Sprache zur Hauptversammlung
angemeldet haben. Dies gilt entsprechend für die Ausübung des Stimmrechts. Zugangsdaten
und weitere Informationen erhalten die Aktionäre nach ihrer Anmeldung.

Die Aktionäre haben darüber hinaus ihre Berechtigung zur Verfolgung der gesamten Hauptversammlung
im Internet und zur Ausübung des Stimmrechts nachzuweisen. Hierzu ist ein in Textform
(§ 126b BGB) in deutscher oder englischer Sprache erstellter Nachweis des Anteilsbesitzes
durch das depotführende Institut erforderlich.

Anmeldung und Nachweis müssen der Gesellschaft bei der nachfolgend genannten Stelle
unter der angegebenen Adresse spätestens am Montag, den 20. Juni 2022, 24:00 Uhr MESZ, zugehen:

Vivanco Gruppe AG
c/​o UBJ. GmbH
Kapstadtring 10
22297 Hamburg
Telefax: +49 (0)40 /​ 6378-5423
E-Mail: hv@ubj.de

Der Nachweis hat sich auf den Beginn des einundzwanzigsten Tages vor dem Tag der Hauptversammlung,
demnach auf Montag, den 6. Juni 2022, 0:00 Uhr MESZ, Nachweisstichtag (Record Date) zu beziehen.

Nach entsprechendem Eingang der Anmeldung und des Nachweises des Anteilsbesitzes werden
den Aktionären Zugangskarten für die Hauptversammlung übersandt.

Der Nachweisstichtag (Record Date) ist das entscheidende Datum für den Umfang und
die Ausübung des Teilnahme- und Stimmrechts an der Hauptversammlung. Im Verhältnis
zur Gesellschaft gilt für die Teilnahme an der Hauptversammlung oder die Ausübung
des Stimmrechts als Aktionär nur, wer einen Nachweis des Anteilsbesitzes zum Record
Date erbracht hat. Veränderungen im Aktienbestand nach dem Record Date haben für den
Umfang und die Ausübung des Teilnahme- und Stimmrechts keine Bedeutung. Dies bedeutet,
dass Aktionäre, die ihre Aktien erst nach dem Record Date erworben haben, nicht an
der Hauptversammlung teilnehmen können. Aktionäre, die sich ordnungsgemäß angemeldet
und den Nachweis erbracht haben, sind auch dann zur Teilnahme an der Hauptversammlung
und zur Ausübung des Stimmrechts berechtigt, wenn Sie die Aktien nach dem Record Date
veräußern. Das Record Date hat keine Auswirkungen auf die Veräußerbarkeit der Aktien.

IV. Stimmrechtsausübung/​Vollmacht

Aktionäre, die die Hauptversammlung nicht persönlich verfolgen und/​oder ihr Stimmrecht
nicht persönlich ausüben möchten, können ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung auch
durch Bevollmächtigte, z. B. ein Kreditinstitut, eine Aktionärsvereinigung, die von
der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter oder eine andere Person ihrer Wahl
ausüben lassen. Auch in diesen Fällen sind eine fristgemäße Anmeldung und der Nachweis
des Anteilsbesitzes, wie vorstehend beschrieben, erforderlich.

Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollmächtigung gegenüber
der Gesellschaft bedürfen der Textform. Ausnahmen können für die Erteilung von Vollmachten
an Kreditinstitute, Aktionärsvereinigungen oder andere nach § 135 AktG gleichgestellte
Personen oder Institutionen und deren Widerruf sowie die entsprechenden Nachweise
gegenüber der Gesellschaft bestehen; hinsichtlich der insoweit einzuhaltenden Form
bitten wir unsere Aktionäre, sich mit den jeweils zu Bevollmächtigenden abzustimmen.

Die Aktionäre erhalten nach der Anmeldung zusammen mit den Zugangsdaten ein Formular
zur Vollmachterteilung an einen Bevollmächtigten. Das Formular zur Vollmachtserteilung
an einen Bevollmächtigten steht auch im Internet unter

www.vivanco.com

unter der Rubrik Hauptversammlung zum Download zur Verfügung.

Zudem kann die Erteilung von Vollmachten sowie ihr Widerruf elektronisch erfolgen
und übermittelt werden, indem der unter

https:/​/​vivanco.hvanmeldung.de

bereitgestellte Online-Service der Gesellschaft genutzt wird.

Als besonderen Service bietet die Gesellschaft ihren Aktionären ergänzend an, ihr
Stimmrecht durch weisungsgebundene, von der Gesellschaft benannte Stimmrechtsvertreter
ausüben zu lassen. Den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertretern müssen
neben einer Vollmacht ausdrückliche und eindeutige Weisungen für die Ausübung des
Stimmrechts erteilt werden.

Die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter sind verpflichtet, weisungsgemäß
abzustimmen. Sollte zu einzelnen Beschlussgegenständen keine oder keine eindeutige
Weisung vorliegen, sind die Stimmrechtsvertreter insoweit nicht zur Stimmrechtsausübung
befugt und werden sich im Falle einer Abstimmung der Stimme enthalten.

Vollmachten und Weisungen an die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter
können elektronisch über den Online-Service der Gesellschaft, der ab dem 6. Juni 2022
zur Verfügung steht, unter

https:/​/​vivanco.hvanmeldung.de

erteilt werden. Diese Möglichkeit besteht bis zum Beginn der Abstimmung in der Hauptversammlung.

Alternativ können Vollmachten und Weisungen an die von der Gesellschaft benannten
Stimmrechtsvertreter – auch vor dem 6. Juni 2022 – bis zum 24. Juni 2022 unter Verwendung
der von der Gesellschaft dafür vorgesehenen Vollmachtsformulare erteilt werden. Die
Aktionäre erhalten diese Vollmachtsformulare nach erfolgter Anmeldung zusammen mit
der Zugangskarte. Das Formular steht auch im Internet unter

www.vivanco.com

unter der Rubrik Investoren /​ Hauptversammlung zum Download zur Verfügung. Die Vollmacht
und die Weisungen für die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter sind
aus organisatorischen Gründen spätestens bis zum 24. Juni 2022 (Eingang bei der Gesellschaft) an die folgende Anschrift zu senden:

Vivanco Gruppe AG

z. Hd. Herrn Uwe Gräfnitz
Ewige Weide 15
22926 Ahrensburg
Telefax +49 (0) 4102 231-218
E-Mail: u.graefnitz@vivanco.de

Bevollmächtigte (mit Ausnahme der von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter)
können nicht physisch an der Hauptversammlung teilnehmen. Sie können das Stimmrecht
für die von ihnen vertretenen Aktionäre lediglich im Wege der Briefwahl oder durch
Erteilung einer (Unter-)Vollmacht an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft ausüben.

Verfahren für die Ausübung des Stimmrechts durch Briefwahl

Aktionäre können ihre Stimmen auch im Wege elektronischer Kommunikation oder schriftlich
abgeben, ohne an der Hauptversammlung teilzunehmen (Briefwahl). Voraussetzung für
die Ausübung des Stimmrechts durch Briefwahl ist die form- und fristgerechte Anmeldung
zur Hauptversammlung.

Für die elektronische Briefwahl steht der Online-Service der Gesellschaft unter

https:/​/​vivanco.hvanmeldung.de

ab dem 6. Juni 2022 bis zum Beginn der Abstimmung in der Hauptversammlung zur Verfügung.
Zugangsdaten erhalten die Aktionäre nach ihrer Anmeldung.

Alternativ können die Aktionäre für die Briefwahl nach erfolgter Anmeldung auch das
zusammen mit der Zugangskarte zugesandte Formular benutzen. Dieses steht auch im Internet
unter

www.vivanco.com

unter der Rubrik Hauptversammlung zum Download zur Verfügung. Die schriftlichen Stimmabgaben
müssen spätestens bis 24. Juni 2022 (Tag des Eingangs) bei der Gesellschaft unter der folgenden Adresse eingegangen sein:

Vivanco Gruppe AG

z. Hd. Herrn Uwe Gräfnitz
Ewige Weide 15
22926 Ahrensburg
Telefax +49 (0) 4102 231-218
E-Mail: u.graefnitz@vivanco.de

V. Rechte der Aktionäre/​Sonstiges

1. Ergänzung der Tagesordnung

Ergänzungsanträge zur Tagesordnung nach § 122 Abs. 2 AktG müssen der Gesellschaft
bis spätestens Freitag, den 27. Mai 2022, 24:00 Uhr MESZ, unter der nachstehenden Adresse zugehen:

Vivanco Gruppe AG

z. Hd. Herrn Uwe Gräfnitz
Ewige Weide 15
22926 Ahrensburg
Telefax +49 (0) 4102 231-218
E-Mail: u.graefnitz@vivanco.de

Weitergehende Erläuterungen zu Ergänzungsanträgen zur Tagesordnung nach § 122 Abs.
2 AktG und deren Voraussetzungen stehen auf der Internetseite der Gesellschaft unter

www.vivanco.com

> Unternehmen > Hauptversammlung zur Verfügung.

2. Gegenanträge und Wahlvorschläge

Gegenanträge mit Begründung gegen einen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu
einem bestimmten Punkt der Tagesordnung nach § 126 Abs. 1 AktG sind ausschließlich
an die nachstehende Adresse zu richten:

Vivanco Gruppe AG

z. Hd. Herrn Uwe Gräfnitz
Ewige Weide 15
22926 Ahrensburg
Telefax +49 (0) 4102 231-218
E-Mail: u.graefnitz@vivanco.de

Bis spätestens Sonntag, den 12. Juni 2022, 24:00 Uhr MESZ, bei vorstehender Adresse eingegangene Gegenanträge von Aktionären einschließlich
des Namens des Aktionärs, der Begründung und einer etwaigen Stellungnahme der Verwaltung
werden im Internet unter

www.vivanco.com

> Unternehmen > Hauptversammlung unverzüglich zugänglich gemacht. Diese Regelungen
gelten für Wahlvorschläge von Aktionären zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern oder
von Abschlussprüfern (§ 127 AktG) sinngemäß.

Weitergehende Erläuterungen zu Gegenanträgen nach § 126 Abs. 1 AktG sowie zu Wahlvorschlägen
nach § 127 AktG und deren jeweiligen Voraussetzungen sowie Gründen, aus denen ein
Gegenantrag oder Wahlvorschlag nicht über die Internetseite der Gesellschaft zugänglich
gemacht werden muss, stehen auf der Internetseite der Gesellschaft unter

www.vivanco.com

> Unternehmen > Hauptversammlung zur Verfügung.

3. Fragerecht der Aktionäre

Gemäß § 1 Abs. 1, Abs. 2 COVID-19-Gesetz wird den Aktionären ein Fragerecht im Wege
der elektronischen Kommunikation eingeräumt. Der Vorstand der Gesellschaft hat mit
Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, dass Fragen spätestens einen Tag vor der
Versammlung im Wege elektronischer Kommunikation einzureichen sind, um einen reibungslosen
Ablauf der Hauptversammlung zu ermöglichen.

Dementsprechend werden nur solche Fragen berücksichtigt, die bis spätestens Samstag, den 25. Juni 2022, 24:00 Uhr MESZ, über den Online-Service der Gesellschaft unter

https:/​/​vivanco.hvanmeldung.de

eingereicht werden. Der Online-Service der Gesellschaft einschließlich der Möglichkeit
zur Übermittlung von Fragen steht den Aktionären ab dem 6. Juni 2022 zur Verfügung.

Die Fragenbeantwortung erfolgt durch den Vorstand in der Hauptversammlung. Dabei entscheidet
der Vorstand gemäß § 1 Abs. 2 Satz 2 COVID-19-Gesetz nach pflichtgemäßem, freiem Ermessen,
wie er die Fragen beantwortet.

4. Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum Zeitpunkt der Einberufung EUR 5.508.731,-
und ist eingeteilt in 5.508.731 nennwertlose Stückaktien mit ebenso vielen Stimmrechten.
Die Gesellschaft hält zum Zeitpunkt der Einberufung keine eigenen Aktien.

5. Informationen auf der Internetseite und zugänglich gemachte Dokumente

Von der Einberufung der Hauptversammlung an sind auf der Internetseite der Gesellschaft
unter

www.vivanco.com

> Unternehmen > Hauptversammlung die folgenden Unterlagen zugänglich:

 
a)

der Inhalt dieser Einberufung

b)

eine Erläuterung, wenn zu einem Gegenstand der Tagesordnung kein Beschluss gefasst
werden soll

c)

die der Versammlung zugänglich zu machenden Unterlagen, insbesondere

der Geschäftsbericht Vivanco 2021, der folgende Dokumente beinhaltet:

den festgestellten Jahresabschluss nebst Lagebericht des Vorstandes der Vivanco Gruppe
Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2021

den gebilligten Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht des Vorstandes der Vivanco-Gruppe
zum 31. Dezember 2021

den erläuternden Bericht des Vorstands nach § 289a Abs. 1, § 315a Abs. 1 HGB sowie

den Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2021

den Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2021 nach § 162 AktG

der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns

d)

die Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte zum Zeitpunkt der Einberufung und

e)

weitergehende Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre nach § 122 Abs. 2, § 126
Abs. 1, den §§ 127, 131 Abs. 1.

Die vorstehend unter a) bis e) genannten Dokumente liegen zudem ab Einberufung der
Hauptversammlung in den Geschäftsräumen der Gesellschaft, Ewige Weide 15, 22926 Ahrensburg,
zur Einsicht der Aktionäre aus und werden auch in der Hauptversammlung zugänglich
gemacht.

Auf Verlangen werden die vorstehend unter a) bis e) genannten Unterlagen jedem Aktionär
unverzüglich und unentgeltlich als Druckstück zugesandt. Entsprechende Verlangen bitten
wir zu richten an:

Vivanco Gruppe AG

z. Hd. Herrn Uwe Gräfnitz
Ewige Weide 15
22926 Ahrensburg
Telefax +49 (0) 4102 231-218
E-Mail: u.graefnitz@vivanco.de

Auf der Internetseite der Gesellschaft unter

www.vivanco.com

> Unternehmen > Hauptversammlung werden auch etwaige Anträge von Aktionären sowie
weitere Informationen zur Hauptversammlung zur Verfügung stehen.

Die Abstimmungsergebnisse werden nach der Hauptversammlung unter der gleichen Internetadresse
bekannt gegeben.

6. Erklärung Widerspruch

Aktionäre, die ihr Stimmrecht wie oben erläutert ausgeübt haben, haben abweichend
von § 245 Nr. 1 AktG die Möglichkeit, ohne Erscheinen in der Hauptversammlung Widerspruch
gegen einen oder mehrere Beschlüsse der Hauptversammlung im Wege der elektronischen
Kommunikation bei dem beurkundenden Notar zu erklären. Eine gültige Erklärung des
Widerspruchs setzt voraus, dass der Aktionär oder der Bevollmächtigte den Widerspruch
unter Angabe des Beschlusses, gegen den sich der Widerspruch richtet, bis zum Ende
der Hauptversammlung über den Online-Service der Gesellschaft unter

https:/​/​vivanco.hvanmeldung.de

einreicht.

7. Datenschutz

Zu Aktionären und/​oder Bevollmächtigten, die sich für die Hauptversammlung anmelden
oder eine Stimmrechtsvollmacht erteilen, erheben wir personenbezogene Daten. Dies
geschieht, um Aktionären die Ausübung ihrer Rechte im Rahmen der Hauptversammlung
zu ermöglichen. Die Vivanco Gruppe AG verarbeitet diese Daten als Verantwortlicher
unter Beachtung der Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (nachfolgend „DSGVO“)
sowie aller weiteren maßgeblichen Gesetze. Einzelheiten zum Umgang mit den personenbezogenen
Daten und zu den Rechten gemäß der DSGVO sind in der Datenschutzerklärung auf unserer
Internetseite unter

www.vivanco.com

zu finden.

 

Ahrensburg, im Mai 2022

Vivanco Gruppe Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Ähnliche Beiträge